Bundesrat stimmt Änderung des Energieeinsparungsgesetzes zu

Der Bundesrat hat am 08.07.2005 der Änderung des Energieeinsparungsgesetzes zugestimmt. Das berichtet das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in einer Pressemitteilung.  Damit seien die Rechtsgrundlagen für die noch zu novellierende Energieeinsparverordnung geschaffen, die zur vollständigen Umsetzung der europäischen Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden notwendig ist. Energieausweise für bestehende…

Der Bundesrat hat am 08.07.2005 der Änderung des Energieeinsparungsgesetzes zugestimmt. Das berichtet das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in einer Pressemitteilung.  Damit seien die Rechtsgrundlagen für die noch zu novellierende Energieeinsparverordnung geschaffen, die zur vollständigen Umsetzung der europäischen Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden notwendig ist.

Energieausweise für bestehende Gebäude

Kern der anstehenden Novellierung der Energieeinsparverordnung ist laut BMWA die Einführung von Energieausweisen für bestehende Gebäude. Diese Ausweise sollen Mietern und Käufern hilfreiche Informationen über die energetische Qualität von Gebäuden bieten und ihnen so den Vergleich verschiedener Gebäude erleichtern. Damit werde auch ein deutlicher Anreiz zu verstärkter energetischer Sanierung des Gebäudebestandes gesetzt, so das BMWA.

Beträchtliche Energiesparpotenziale bei Klimaanlagen und Beleuchtung

Das Gesetz ermögliche weiterhin Regelungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Klimaanlagen sowie Beleuchtungssystemen in Bürogebäuden. Die Energieeinsparpotenziale seien beträchtlich, betont das BMWA. Bereits mit einer optimierten Einstellung der vorhandenen Anlagen könne Energie in erheblichem Umfang eingespart werden. Bei Bürogebäuden stelle darüber hinaus auch die Beleuchtung einen bedeutsamen Faktor im Energieverbrauch dar. Auch hier gebe es erhebliche Einsparmöglichkeiten.

Die Energieeffizienz und die damit mögliche Einsparung von Energie sei eine der Prioritäten der Energiepolitik der Bundesregierung, sagten der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Georg Wilhelm Adamowitsch, und der Staatssekretär im Bundesbauministerium (BMVBW), Tilo Braune. Angesichts der Forderung nach wachstumsverträglicher Energiepolitik könne das Thema gar nicht hoch genug gehandelt werden.

08.07.2005   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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