Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union: EEG bleibt bis Ende 2007 gültig

„Im Falle eines Regierungswechsels würde das EEG bis Ende 2007 wie bisher gültig bleiben. Ab 2008 soll es dann eine Anschlussregelung geben, bei der eine Verzahnung mit anderen Instrumenten wie der Ökosteuer oder dem Emissionshandel geprüft wird. Auch bei einer gesetzlichen Neuregelung ab 2008 gilt Vertrauensschutz für bestehende Anlagen.“ Das…

„Im Falle eines Regierungswechsels würde das EEG bis Ende 2007 wie bisher gültig bleiben. Ab 2008 soll es dann eine Anschlussregelung geben, bei der eine Verzahnung mit anderen Instrumenten wie der Ökosteuer oder dem Emissionshandel geprüft wird. Auch bei einer gesetzlichen Neuregelung ab 2008 gilt Vertrauensschutz für bestehende Anlagen.“ Das erklärte die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerda Hasselfeldt (MdB), bei einem Besuch der Phönix SonnenStrom AG an deren Firmensitz in Sulzemoos.
 
Der Vorstandsvorsitzende der Phönix SonnenStrom AG, Dr. Andreas Hänel, stellte der in der CDU/CSU für das Ressort Energiepolitik zuständigen Politikerin das mittelständische Photovoltaik-Unternehmen mit rund 70 Beschäftigten und einem Umsatz von über 67 Millionen vor. Hänel betonte, dass sich die deutsche Photovoltaikbranche in den letzten Jahren sehr stark entwickelt und mittlerweile sogar Japan als Weltmarktführer abgelöst habe. Wichtigster Marktöffner für die solare Stromerzeugung sei dabei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), unterstrich Hänel. Derzeit seien 30.000 Menschen in der Solarbranche beschäftigt und die Umsatzprognosen für 2005 lägen laut Unternehmensvereinigung Solarindustrie (UVS) bei rund zwei Milliarden Euro.

Ausbau der Solarenergie stärkt Mittelstand und Handwerk

Hasselfeldt habe sich beeindruckt gezeigt und Hänel beigepflichtet, dass das EEG bei der Markteinführung der Photovoltaik einen wichtigen Beitrag geleistet habe, berichtet die Phönix SonnenStrom AG in ihrer Pressemitteilung. Bezüglich eines zukünftigen Energiemix ist Hasselfeldt sehr zuversichtlich: „Die Erneuerbaren Energien werden in der Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung leisten, um die Abhängigkeit von teilweise aus Krisengebieten importierten fossilen Energieträgern zu reduzieren“, sagte sie. Sie sehe großes Potenzial in der deutschen Solartechnologie und sei überzeugt, dass nur ein starker Heimatmarkt den Export weiter ankurbeln könne. „Ein weiterer Ausbau der Solarenergie schafft neue Arbeitsplätze, stärkt gleichzeitig Mittelstand und Handwerk und ist die Basis für ausgezeichnete Exportchancen,“ so die Unionspolitikerin. Hänel nahm diesen Ball gerne auf. Er versprach, in seinem Unternehmen im Jahr 2005 weitere Investitionen zu tätigen und bis zu 15 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

22.07.2005   Quelle: Phönix SonnenStrom AG   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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