Solarzellenhersteller Q-Cells will im Oktober an die Börse

Die Q-Cells AG, Thalheim (Landkreis Bitterfeld, Sachsen-Anhalt), strebt noch im Oktober den Gang an die Börse an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Als gemeinsame Konsortialführer seien die Banken Citigroup und Dresdner Kleinwort Wasserstein beauftragt worden. Darüber hinaus gehöre die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zum Konsortium. Mit den Mitteln aus dem Börsengang will das zu den […]

Die Q-Cells AG, Thalheim (Landkreis Bitterfeld, Sachsen-Anhalt), strebt noch im Oktober den Gang an die Börse an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Als gemeinsame Konsortialführer seien die Banken Citigroup und Dresdner Kleinwort Wasserstein beauftragt worden. Darüber hinaus gehöre die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zum Konsortium. Mit den Mitteln aus dem Börsengang will das zu den weltweit fünf größten Solarzellenherstellern gehörende Unternehmen besonders das weitere Wachstum und die Entwicklung innovativer Solartechnologien vorantreiben.  „Unser Ziel ist es, unter die Top 3 vorzustoßen: Mit dem Börsengang wollen wir unseren Finanzierungsspielraum deutlich vergrößern und weiter wachsen“, so Vorstandsvorsitzender Anton Milner.

Aufstieg zu einem der weltweit führenden Hersteller von Solarzellen

Bereits heute ist das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht nur europäischer Marktführer, sondern auch weltweit größter konzernunabhängiger Hersteller von Solarzellen. Mit dem Börsengang soll die Erfolgsgeschichte der erst Ende 1999 gegründeten Q-Cells fortgeschrieben werden: In nur sechs Monaten sei die erste Fabrik in Thalheim errichtet worden, die im ersten Halbjahr 2001 mit der Produktion der ersten Zellen begann. Mit einem erfahrenen Managementteam sei es dem Unternehmen gelungen, in kurzer Zeit zu einem der weltweit führenden Hersteller von Solarzellen aufzusteigen. Erst Ende Juni wurde Q-Cells von stern, McKinsey, den Sparkassen und dem ZDF der renommierte Deutsche Gründerpreis als Sieger in der Kategorie „Aufsteiger“ verliehen. Die Altaktionäre, einschließlich der Apax Funds, werden im Rahmen des Börsengangs voraussichtlich nur einen geringen Teil ihrer Aktien veräußern, so die Q-Cells AG. Damit fließe der weitaus überwiegende Teil des Emissionserlöses dem Unternehmen für die weitere Expansion zu.

05.09.2005   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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