Bundeswirtschaftsminister Glos: „Gasversorgung in jedem Fall gewährleistet“

„Es besteht kein Anlass zur Sorge. Ich stehe in engem Kontakt mit der deutschen Gaswirtschaft. Diese hat mir versichert, dass eine aktuelle Gefährdung der Gasversorgungssicherheit derzeit nicht zu befürchten ist. Und was insbesondere wichtig ist: Die Versorgung bleibt in diesem Winter in jedem Fall gewährleistet.“ Das erklärte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos in einer Pressemitteilung zum russisch-ukrainischen […]

„Es besteht kein Anlass zur Sorge. Ich stehe in engem Kontakt mit der deutschen Gaswirtschaft. Diese hat mir versichert, dass eine aktuelle Gefährdung der Gasversorgungssicherheit derzeit nicht zu befürchten ist. Und was insbesondere wichtig ist: Die Versorgung bleibt in diesem Winter in jedem Fall gewährleistet.“ Das erklärte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos in einer Pressemitteilung zum russisch-ukrainischen Gaskonflikt.  Wegen der bestehenden Speicherkapazitäten sei eine dramatische Gasverknappung auch dann nicht zu erwarten, wenn sich die Situation kurzfristig nicht entspannen sollte, so der Minister weiter. „Ich gehe davon aus, dass längerfristig auftretende Lieferausfälle auch durch Steigerung der Bezugsmengen sowie durch Umleitung russischen Gases aufgefangen werden können“, erklärte Glos.

„Die betroffenen deutschen Gasversorgungsunternehmen haben alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet, um auf Lieferengpässe adäquat reagieren zu können. Parallel gibt es auf politischer Ebene intensive Bemühungen, um keine Versorgungskrise entstehen zu lassen. Ich habe schon im Vorfeld dieser Entwicklung mit Präsident Putin gesprochen, um auf eine Lösung des russisch-ukrainischen Konfliktes hinzuwirken“, so Glos. Er habe gemeinsam mit seinen Kollegen aus Österreich, Italien und Frankreich einen Brief an die Konfliktparteien geschickt. Glos begrüßte in diesem Zusammenhang auch die Aktivität der Europäischen Kommission. Die Mitgliedstaaten würden sich mit der Kommission bereits in einer Sitzung am 04. Januar 2006 gemeinsam ein Bild über die Situation verschaffen und gegebenenfalls notwendige Konsequenzen erörtern.

„Diese aktuellen Ereignisse zeigen, wie wichtig es ist, über einen ausgewogenen breiten Energiemix zu verfügen. Es steht für mich außer Zweifel, dass dieses Thema bei dem von der Bundeskanzlerin angekündigten Energiegipfel ganz oben auf der Agenda stehen wird“, so der Bundeswirtschaftsminister.

02.01.2006   Quelle: BMWi   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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