Neue Energiesparlampen erlauben häufiges Ein- und Ausschalten

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Energiesparlampen benötigen bis zu 80 Prozent weniger Strom und halten wesentlich länger als eine Glühbirne. Daher zahle sich diese Investition schnell aus, heißt es in einer Pressemitteilung des Projekts „Ökohaus-Althaus“, das für die komplette Beleuchtung eines Zweifamilienwohnhauses Energiesparlampen verwendet – auch in Räumen, in denen oft das Licht nur kurz aber häufig angeschaltet wird. Eine neue Generation von Energiesparlampen mache das jetzt möglich, betont Projektleiter Dipl.-Ing. (FH) Heinz Leo Liebminger. Mit dem „Ökohaus-Althaus“, dokumentiert Liebminger die Sanierung eines Altbaus zum Niedrigenergiehaus mit Solarenergie- und Regenwassernutzung.
Die so genannten Facility-Energiesparlampen können laut Liebminger während der gesamten Lebenszeit von etwa 15.000 Stunden unbegrenzt geschaltet werden und erlauben auch einen Schnellstart. Dieser ermögliche einen raschen Lichtstromanlauf wie bei einer Glühbirne. Somit eigneten sich die Facility-Energiesparlampen ideal für Beleuchtungsanlagen mit Sensorsteuerung beziehungsweise Abschaltautomatik sowie in Haushalten, in denen das Licht oft und nur kurz angeschaltet wird und zudem eine schnelle Lichtquelle erwartet wird.
1.200 Kilowattstunden Stromersparnis; 750 Kilogramm weniger CO2
Energiesparlampen sind Kompaktleuchtstofflampen. Sie werden immer häufiger auch in Wohnungen genutzt, liefern ein den üblichen Glühlampen entsprechendes Licht, benötigen aber wesentlich weniger Leistung. Bei den Energiesparlampen mit u- oder kreisförmig gebogenen, zylinder- oder kugelförmigen Entladungsröhren befinden sich Vorschaltgerät und Starter im Schraubsockel, so dass sie in gewöhnliche Glühlampenfassungen eingeschraubt werden können. Gute Marken-Energiesparlampen schaffen in der Regel rund 15.000 Betriebsstunden – sie halten also 15 Mal länger als eine Glühbirne. Mit einer Energiesparlampe kann man bei durchschnittlicher Einsatzzeit gegenüber einer herkömmlichen Glühbirne rund 1.200 Kilowattstunden (kWh) Strom sparen, rechnet Heinz Leo Liebminger vor. Das bedeute eine Ersparnis von 80 %, wodurch die Umwelt mit 750 Kilogramm weniger CO2 belastet werde. Um diese Energie zu gewinnen, seien 300 Kilogramm Steinkohle oder 280 Liter Heizöl erforderlich. Damit trage eine Energiesparlampe zur Verringerung des Treibhauseffektes bei, der sonst durch die CO2-Emissionen bei der Verbrennung fossiler Energieträger verursacht wird.

„Viel Licht mit weniger Strom“
Ökohaus-Althaus startet nun zusammen mit den Unternehmen OSRAM, STEINEL und der Wiener Städtischen Versicherungs AG eine Klimaschutzinitiative mit dem Titel „Viel Licht mit weniger Strom“. Anhand des Ökohaus-Althauses soll anschaulich demonstriert werden wie einfach und komfortabel es ist, Energiesparlampen zu verwenden. In dem Zweifamilienwohnhaus werden OSRAM-Facility und OSRAM-Dulux EL-Longlife-Energiesparlampen sowie STEINEL-Sensorlampen eingesetzt. Begleitet wird das Projekt durch eine „Strombuchhaltung“ um die Einsparung und Wirksamkeit in der Praxis zu dokumentieren.Weitere Informationen unter: http://www.oekohaus.net

28.01.2007 | Quelle: Ökohaus-Althaus, Heinz Leo Liebminger; openPR | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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