Erneuerbare Energien und Energiesparen: BMU-Broschüre informiert über Förderprogramme

NULL

Eine komplett aktualisierte Auflage der Informationsbroschüre über Förderprogramme für Energiesparmaßnahmen und erneuerbare Energien hat das Bundesumweltministerium (BMU) zusammen mit dem BINE Informationsdienst herausgegeben. Rund 900 Förderprogramme der Europäischen Union, von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern werden vorgestellt. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern einen schnellen Überblick bieten, welche Fördermittel es gibt und wo diese beantragt werden können. Wer Energie spart, schont nicht nur die endlichen Ressourcen, sondern auch den eigenen Geldbeutel“, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
Die Bundesregierung stelle 1,4 Milliarden Euro für die energetische Gebäudesanierung und 213 Millionen Euro für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien bereit. Damit seien die Fördermittel in beiden Bereichen deutlich aufgestockt worden.

Klimaschutz lohnt sich für alle
Klimaschutz sei nicht allein Sache des Staates, betont der Bundesumweltminister. Auch Wirtschaft, Verkehr und private Haushalte müssten ihren Beitrag leisten. Dies werde auch belohnt: Durch verbesserte Wärmedämmung, Energie sparende Geräte und die Nutzung von erneuerbaren Energien ließen sich erheblich Ressourcen sparen. Auch mit Blick auf die hohen Energiepreise lohnten sich solche Maßnahmen. Klimaschutz sei auch gesamtwirtschaftlich vorteilhaft. Zum einen würden Folgeschäden des Klimawandels verringert. Zum anderen sichere der Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland mittlerweile 1,5 Millionen Arbeitsplätze.

Kostenlose Broschüre per Post oder im Internet
Die 184 Seiten starke Broschüre „Geld vom Staat für Energiesparen und erneuerbare Energien“ ist kostenlos erhältlich beim BMU, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn, Fax: 0228/99305-3356, E-Mail: bmu@broschuerenversand.de (Bestellnummer 2108). Die Broschüre kann auch im Internet abgerufen werden als PDF-Dokument unter ( http://www.bmu.de/36207 ). Zusätzlich informiert der BINE Informationsdienst Privatpersonen unter einer Förder-Hotline, Telefon 0228/9 23 79-14 sowie im Internet unter http://www.energiefoerderung.info . Dort werden auch aktuelle Änderungen angezeigt, die mit Blick auf künftige Programmänderungen berücksichtigt werden sollten.

30.01.2007 | Quelle: BMU | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen