SPD: Umstrukturierung des Energiesystems mutig vorantreiben

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„Die heute veröffentlichte Studie von Greenpeace zeigt Möglichkeiten auf, wie Deutschland seine Ziele – den CO2-Ausstoss um 40 Prozent zu reduzieren und gleichzeitig weltweiter Vorreiter im Klimaschutz zu bleiben – erreichen kann“, so der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Marco Bülow und der zuständige Berichterstatter, Frank Schwabe. Wie auch immer die künftige Klimaschutzpolitik im Detail aussehen möge, mache die Greenpeace-Studie eines ganz deutlich: „Wenn wir zukünftig wie geplant auf den Atomausstieg verzichten, müssen wir jetzt mutig sein und beginnen, unser Energiesystem umzubauen. Nur so werden wir zukünftig unabhängig von fossilen Brennstoffen“, betonen die SPD-Politiker.

Klimawandel kostet in den nächsten 50 Jahren 800 Milliarden Euro
„Wir müssen jetzt handeln, damit die Kosten des Klimawandels nicht explodieren; die aktuelle DIW-Studie bestätigt das. Bei Nichthandeln würde die Gesellschaft in den nächsten 50 Jahren 800 Milliarden Euro tragen müssen“, warnen Bülow und Schwabe. Deshalb sei es nun höchste Zeit, auf ein nachhaltiges Energiesystem zu setzen. Je schneller Deutschland damit beginne, desto stärker werde es als Spitzenreiter bei den erneuerbaren Energien davon profitieren können. „Je länger wir damit warten, desto schmerzhafter wird uns der Klimawandel treffen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Kritik an Bundeswirtschaftsminister Glos
„Das muss auch Wirtschaftsminister Glos begreifen, nach dessen Willen alles beim Alten bleiben soll. „Ausschöpfung rentabler Energieeinsparpotenziale“ ist im neuesten Monatsbericht des Ministeriums sein einziger Beitrag zum Klimaschutz in den nächsten Jahren. Damit verhindert er nicht nur eine ambitionierte Klimaschutzpolitik, sondern verschenkt auch jede Menge wirtschaftliches Potenzial.

23.03.2007 | Quelle: SPD-Bundestagsfraktion | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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