Sharp’s größte Dünnschicht-Solarstrom-Anlage in Deutschland arbeitet in Thüringen

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In Triptis bei Gera ist die größte Photovoltaikanlage mit Dünnschichtmodulen des Herstellers Sharp in Deutschland entstanden. Die über 4.000 Dünnschicht-Solarmodule à 85 Watt des Weltmarktführers Sharp (insgesamt 340 Kilowatt Spitzenleistung) erzeugen auf dem Fabrik-Dach der Fliegl Fahrzeugbau GmbH Strom aus der reinen Kraft der Sonne. Waren Solarstromanlagen bisher vor allem typisch für Ein- und Mehrfamilienhäuser, so bekunden zunehmend mittelständische Unternehmen Interesse an der Energie aus der Sonne. Mit der Solarstromanlage in Triptis wird laut Sharp in etwa fünf Mal so viel Energie erzeugt, als in der Produktionshalle benötigt wird.
Gerade bei flachen Dächern – wie sie oft bei Industriehallen vorzufinden sind – und diffuser Wetterlage ermöglicht die Dünnschicht-Technologie auf Grund der mikro-amorphen Struktur sehr gute Erträge. Die AEP Energie-Consult GmbH in Gera hat die Anlage in einem Zeitraum von nur zwei Monaten geplant und den Bau bis zur schlüsselfertigen Inbetriebnahme vorangetrieben.
Energiekosten langfristig senken und gleichzeitig den CO2-Ausstoß mindern
„Die wirtschaftlichen und ökologischen Argumente sind für immer mehr mittelständische Unternehmer in Deutschland ein Anstoß, für den Betrieb ihrer Maschinen auf den Strom aus der Sonne zu setzen. Mit einer Solarstromanlage haben sie die Möglichkeit, die Energiekosten langfristig zu senken und gleichzeitig dank des verminderten CO2-Ausstoßes umweltfreundlich zu produzieren. Dabei eignet sich bei flacheren Dächern, wie sie oft bei Industriehallen vorzufinden sind, vor allem die Dünnschicht-Technologie. Diese ermöglicht auch bei diffusem Licht und hohen Temperaturen hohe Erträge“, so Georg Koch, Sales Manager Projects and Solutions der Sharp Solar Business Group Germany/Austria.
Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland speist der Anlagenbetreiber den erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz ein und verkauft ihn zu einem durch das Gesetz festgelegten Preis an den Netzbetreiber. Die Einspeisevergütung ist auf 20 Jahre nach der Inbetriebnahme der Anlage gesetzlich garantiert. So kann sich das eigene Stromkraftwerk auf dem Dach nach einigen Jahren amortisieren und in der Folgezeit Gewinne erwirtschaften.

Solarstromanlagen auf Firmendächern als Gelegenheit, die Mitarbeiter über eine Beteiligung langfristig zu binden
„Wenn wir auch in Zukunft von weiter steigenden Energiepreisen ausgehen, werden gerade Industriebetriebe in die Lage kommen, die Energiekosten in ihre Preiskalkulation mit einzubeziehen. Da ist eine Solarstromanlage für Unternehmer eine gute Möglichkeit, die Energiekosten weiter zu senken und ihr Unternehmen auch für die Zukunft wettbewerbsfähig zu machen. Darüber hinaus bieten Solarstromanlagen auf Firmendächern auch eine gute Gelegenheit, die eigenen Mitarbeiter über eine Beteiligung langfristig zu binden“, ergänzt Koch. Damit werde die Photovoltaikanlage für den Unternehmer zu einer wahren Investition in die Zukunft.
Sharp kann auf fast 50 Jahre Sonnenenergie-Erfahrung zurückblicken und ist eine weltweit treibende Kraft für die starke und umweltfreundliche Nutzung der Photovoltaik. Ob bei Satelliten, an Leuchttürmen, auf öffentlichen Gebäuden oder Wohnhäusern – Sharp hat mehr Solarstrommodule im Einsatz als jeder andere Hersteller. In den letzten Jahren hat sich die Photovoltaik zu einem bedeutenden Unternehmenszweig der Sharp Corporation entwickelt. Neben intelligenten und hochwertigen Solarprodukten wird ständig die Forschung und Weiterentwicklung der Photovoltaiktechnologie vorangetrieben. Sharp ist seit mehreren Jahren Weltmarktführer bei der Herstellung von Solarzellen und -modulen.

13.04.2007 | Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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