Erneuerbare Energien in Sachsen auf dem Vormarsch

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Der Anteil der erneuerbarer Energien am Endverbrauch von Strom und Wärme ist in Sachsen im Jahr 2006 auf 4,8 Prozent gestiegen, berichtet das sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in einer Pressemitteilung. Wie Umweltminister Stanislaw Tillich anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien mitteilte, sei dies gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 20 Prozent. „Damit sind wir der Zielstellung des Sächsischen Klimaschutzprogramms – die 5 Prozent-Marke zu erreichen – ein großes Stück näher gekommen“, betonte der Minister.
Durch die Nutzung erneuerbarer Energien im Jahre 2006 seien rund 2,6 Millionen Tonnen CO-2-Emissionen vermieden worden. Die detaillierten Ergebnisse sind auf der Homepage des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (LfUG) veröffentlicht. unter http://www.umwelt.sachsen.de/lfug.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch ist in Sachsen auf 11,4 Prozent gestiegen. Wie bereits in den vergangenen Jahren habe die Windenergie mit 6,3 Prozent den größten Anteil. Den höchsten Zuwachs verzeichne der Biomassestrom. Sein Anteil stieg um ein Drittel auf jetzt 3,6 Prozent. Biomasse habe außerdem den Vorteil, dass durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine hohe Energieeffizienz erreicht werden kann. Die Bereitschaft der Kommunen zur energieautarken Versorgung könnte hier einen entscheidenden Beitrag leisten.
Infos und Statistiken zu erneuerbaren Energien in Sachsen unter http://www.umwelt.sachsen.de/lfug.

02.05.2007 | Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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