Brennstoffzellen-Fahrzeug im Rennen um das sparsamste Auto der Welt

NULL

„Mit nur einem Liter Benzin von Chemnitz nach Paris und zurück“ – so lautet das Motto des Chemnitzer Teams „Fortis Saxonia“. Mit ihrem selbst entwickelten, mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeug „Sax 2″starten Studierende und Absolventen der TU Chemnitz und der Fachhochschule Mittweida vom 11. bis 13. Mai 2007 zum dritten Mal beim Shell Eco-marathon im französischen Nogaro. Das 3,10 Meter lange Brennstoffzellen-Fahrzeug „Sax 2“ hat eine Karosserie, an der die Luft mit sehr geringem Widerstand entlang strömt. Das Öko-Mobil aus Sachsen wiegt nur 45 Kilogramm, 18 Kilogramm weniger als der Vorgänger „Sax 1“. Erreicht wird dies durch Einsatz eines Kohlefaserverbundes. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Elektromotor, der Energie aus einer Brennstoffzelle erhält.
„Mit nur einem Liter Benzin von Chemnitz nach Paris und zurück“ – so lautet das Motto des Chemnitzer Teams „Fortis Saxonia“. Mit ihrem selbst entwickelten, mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeug „Sax 2″starten Studierende und Absolventen der TU Chemnitz und der Fachhochschule Mittweida vom 11. bis 13. Mai 2007 zum dritten Mal beim Shell Eco-marathon im französischen Nogaro. Das 3,10 Meter lange Brennstoffzellen-Fahrzeug „Sax 2“ hat eine Karosserie, an der die Luft mit sehr geringem Widerstand entlang strömt. Das Öko-Mobil aus Sachsen wiegt nur 45 Kilogramm, 18 Kilogramm weniger als der Vorgänger „Sax 1“. Erreicht wird dies durch Einsatz eines Kohlefaserverbundes. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Elektromotor, der Energie aus einer Brennstoffzelle erhält. Als Kraftstoff nutzt das System Wasserstoff. Gelenkt wird mit einer speziellen Hinterradlenkung, welche die im „Ecocar“ liegende Fahrerin mit einem Joystick bedient. Mit Knöpfen und Hebeln wird beschleunigt und gebremst.

2.500 Kilometer mit nur einem Liter Kraftstoff
„Sax 2“ erreicht maximal 45 Kilometer pro Stunde. „Durch die Leichtbauweise, das aerodynamische Design und die effiziente Brennstoffzelle kann Sax 2 mehr als 2.500 Kilometer mit einem Liter Kraftstoff fahren“, berichtet Teamsprecher Thomas Mäder. Damit könne bei dem Rennen in Frankreich die Leistung des Vorgängerfahrzeuges um 800 Kilometer überboten werden. Das Team „Fortis Saxonia“ hat „Sax 2“ ein Jahr lang in seiner Freizeit geplant und gebaut. Mehr als 60.000 Euro stecken in der Entwicklung. Das meiste Geld kam von Sponsoren und Projektpartnern.

„Sparweltmeister“ siegen mit geringstem Energieverbrauch
Der Shell Eco-marathon wurde 1985 ins Leben gerufen und ist eines der ungewöhnlichsten Rennen der Welt. In den Energie-Kategorien Benzin, Diesel, Flüssiggas und alternative Energien werden die „Sparweltmeister“ ermittelt. Sieger ist nicht das schnellste Fahrzeug, sondern das sparsamste. Im vergangen Jahr traten insgesamt 255 internationale Teams gegeneinander an und versuchten mit umgerechnet einem Liter Kraftstoff so weit wie möglich zu fahren, darunter vier aus Deutschland. Auch „Fortis Saxonia“ ging mit dem Vorgänger „Sax 1“ an den Start, der eine Strecke von umgerechnet 1.742 Kilometern zurücklegte und Platz 12 der Gesamtwertung erreichte. Diese Leistung soll „Sax 2“ nun noch verbessern. Mehr als 2.500 Kilometer wollen die beiden Fahrerinnen mit der Startnummer 205 während der vier Wertungsläufe schaffen. „Es gibt fünf Abschnitte auf der Strecke, auf denen wir beschleunigen. Ansonsten wird gerollt und nur im Notfall gebremst“, so eine der Fahrerinnen. Auf diese Weise soll „Sax 2“ in die „Top Five“ der Gesamtwertung fahren. „Angesichts der Tatsache, dass 262 Teams aus 20 Ländern an den Start gehen, ist dies ein ehrgeiziges Ziel“, meint TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, der das Projekt unterstützt. Am Shell Eco-marathon nehmen in diesem Jahr insgesamt acht Mannschaften aus Deutschland teil.

05.05.2007 | Quelle: Technische Universität Chemnitz | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen