Woche der Sonne: Größte Solar-Kampagne Deutschlands erfolgreich beendet

NULL

Die erste „Woche der Sonne“ ist in ganz Deutschland auf große Resonanz gestoßen, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Bei über 1.600 Solar-Aktionen informierten sich Verbraucher vom 28. April bis 6. Mai 2007 bundesweit über die klimaschonende und sichere Energieversorgung mit Solarstrom und Solarwärme. In rund 1.000 Städten und Gemeinden beteiligten sich Handwerker, Umweltgruppen, Stadtwerke und andere lokale Akteure mit Ausstellungen, Solarfesten, Infoständen oder Tagen der Offenen Tür an der „Woche der Sonne“. Die Akteure ziehen eine positive Bilanz: vielerorts habe das Interesse der Verbraucher an den Solar-Aktionen die Erwartungen der Veranstalter übertroffen.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) organisierte 2007 erstmals die Aktionswoche mit dem Ziel aufzuzeigen, wie Klimaschutz praktisch und vor Ort funktioniert. Die Informationskampagne wird vom Bundesumweltministerium gefördert und von zahlreichen Partnern unterstützt. Aufgrund des großen Interesses soll künftig jedes Jahr die erste Maiwoche als „Woche der Sonne“ ausgerufen werden.

Gebäudeintegration der Solartechnik soll in absehbarer Zeit selbstverständlich werden
„Das große Interesse an den bundesweiten Solaraktionen zeigt, dass die ‚Woche der Sonne‘ zur rechten Zeit kam“, so BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Steigende Preise für Öl und Gas und der Klimawandel ließen die Nachfrage der Verbraucher nach klimaschonenden und sicheren Energiealternativen ansteigen. „Diesem Informationsbedürfnis wollen wir nachkommen und dadurch dazu beitragen, die gewaltigen Potenziale der Solarenergie in Deutschland kontinuierlich zu erschließen. Unser Ziel ist es, dass die Integration von Solartechnik in Gebäude in absehbarer Zeit zur Selbstverständlichkeit wird“, so Körnig weiter.

Begeisterung für erneuerbare Energien wecken
Die „Woche der Sonne“ stand dank frühsommerlichem Wetter ganz im Zeichen ihres Namens. Laut Deutschem Wetterdienst war der April 2007 der wärmste, trockenste und sonnigste April seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen. Die Witterung dieses Frühjahrs unterstreiche damit die Forderung der „Woche der Sonne“ nach wirksamen Maßnahmen gegen die Klimaänderungen, betont der BSW. Jüngst hat der Klimarat der Vereinten Nationen in seinem Weltklimabericht die Bedeutung erneuerbarer Energien für einen wirksamen Klimaschutz hervorgehoben. In seinem Grußwort an die Aktionswoche betonte Schirmherr Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, dass Aktionen wie die „Woche der Sonne“ besonders wichtig seien, da sie Begeisterung für erneuerbare Energien weckten. Die ehrgeizigen Klimaschutzziele seien nur durch eine noch stärkere Nutzung erneuerbarer Energien erreichbar, hob Gabriel hervor.
Nach Einschätzung des Bundesverbands Solarwirtschaft wird die Solarenergie in Deutschland einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz leisten: Langfristig werde rund ein Drittel des deutschen Wärmebedarfs und ein Viertel des Strombedarfs mit Solaranlagen gedeckt.

09.05.2007 | Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen