„hitec“-Dokumentation „Der große Blackout und die Strategien dagegen“ am 17. Juni

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Wenn der Strom wegbleibt, bleibt das Herz unserer modernen Zivilisation stehen. Ohne ihren „Lebenssaft“ werden Städte zu einer Art Wildnis, und die Stadtbewohner jäh in eine andere Zeit katapultiert. Nach spektakulären Erfahrungen wie im November 2006, als weite Teile Europas im Dunklen lagen, bleiben kritische Fragen an Wissenschaft und Technik offen, betont das 3sat-Magazin „hitec“ in einer Pressemitteilung. „Welche Kettenreaktion löst ein Stromausfall aus, und wie kann man Stromausfälle vermeiden?“, fragt hitec nach.
Durch die immer höheren Einspeisungen von Strom aus Windenergie komme es in Deutschland zu starken Spannungsschwankungen im Netz, die unweigerlich zum Blackout führten. Die Netzstrukturen in Europa müssten eigentlich komplett umgebaut werden – die Fachleute würden aber über das Wie streiten, und die Unternehmen scheuten die hohen Kosten eines Umbaus.

Neue Energiespeicher sorgen für stabiles Netz
Ob Deutschland und Europa wirklich kurz vor einem Blackout stehen ist Gegenstand der „hitec“-Dokumentation „Der große Blackout und die Strategien dagegen“ von Jörg Moll. Der Autor stellt neue Formen der Energiespeicherung vor, zum Beispiel Druckluftspeicherkraftwerke, Pumpspeicherkraftwerke und Durchflussbatterien zur Zwischenspeicherung. Moll will damit belegen, dass wir trotz regenerativer Energien auf ein stabiles Stromnetz nicht verzichten müssen. Erstausstrahlung: Sonntag, 17. Juni 2007, 16.00 Uhr, 3sat.
Die Dokumentation kann auch im Internet betrachtet werden als Stream (Windows Media Player) unter http://w-streaming.zdf.de/zdf/zdf/070612_blackout_h.wmv

15.06.2007 | Quelle: 3sat | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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