Photovoltaik: Forscher bestätigen äußerst positive Energiebilanz

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Das Argument, für die Produktion von Solarstromanlagen werde mehr Energie verbraucht, als sie während ihrer Lebensdauer erzeugen, habe sich als eindeutig falsch erwiesen, betont der österreichische Verband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung. Nach jüngsten Berechnungen der Europäischen Photovoltaik Technologie Plattform, erzeuge eine Photovoltaikanlage während einer angenommenen Lebensdauer von 30 Jahren je nach Standort und Technologie zehn bis 30 Mal mehr Energie als für ihre Produktion aufgewendet wurde (energetische Amortisation).
Erik Alsema, Forscher an der Universität Utrecht (Niederlande), stellt fest: „Wir haben herausgefunden, dass Photovoltaiksysteme bei durchschnittlicher südeuropäischer Einstrahlung eine energetische Amortisationszeit von maximal 2 Jahren haben.“ Besonders gut würde bei dieser Betrachtung die neue Dünnschichttechnologie abschneiden, betont Photovoltaic Austria. „In ihr steckt großes Entwicklungspotenzial“, ist sich Photovoltaic Austria-Geschäftsführer Gerhard Fallent sicher.

Es werde erwartet, dass die energetische Amortisation der am häufigsten eingesetzten Solarzellen-Typen bereits in den nächsten Jahren deutlich unter einem Jahr liege. Die Photovoltaik nehme damit bereits heute einen Spitzenplatz unter den eingesetzten Energieproduktionstechnologien ein. „Besonders positiv ist, dass Photovoltaik nur bei ihrer Herstellung Energie verbraucht, da im Betrieb Sonnenlicht direkt in nutzbaren Strom umgewandelt wird“, hält Fallent abschließend fest.

20.06.2007 | Quelle: Photovoltaic Austria | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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