SOLON AG: Praxistest für CO2-freie Mobilität in Freiburg

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Die Berliner SOLON AG, einer der führenden europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, zeigt während der diesjährigen Intersolar in Freiburg, dass Mobilität auch ohne jeglichen CO2-Ausstoß machbar ist – Fahrspaß inklusive. Zum Praxistest bittet das Unternehmen alle Freiburgerinnen und Freiburger vom 20. bis 23. Juni auf den Platz der Alten Synagoge: „Betankt“ an einer futuristisch anmutenden Solar-Tankstelle von SOLON, stehen dort zweisitzige Vectrix Electric-Scooter drei Tage lang für kostenlose Probefahrten durch Freiburg bereit, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Unterstützt wird das Projekt durch die Stadt Freiburg, deren Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon die Solartankstelle am 20.06. um 13.00 Uhr gemeinsam mit SOLON-Vorstand Thomas Krupke eröffnet hat.

Kern des solaren Mobilitätskonzepts von SOLON ist die rund 600 Quadratmeter große, vollkommen netzunabhängige solare Ladestation, die von einer Photovoltaikanlage mit Energie versorgt wird. Dieser „SOLON-Mover“, bestehend aus 12 Solar-Modulen auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern und hat eine Leistung von 8 Kilowatt peak (kWp). Mit der daraus gewonnenen Energie wird sowohl die „Betankung“ der Scooter als auch der Betrieb der Solartankstelle sichergestellt. Die „Treibstoffkosten“ von 9 Cent pro Kilometer entsprechen laut SOLON den Kosten für den Betrieb eines vergleichbaren benzinbetriebenen Scooters.

Mobilität auch ohne fossile Brennstoffe möglich
„Mit diesem Konzept positioniert sich unser Unternehmen als Pionier auf dem Gebiet der CO2-freien Mobilität. Angesichts der Diskussion um den globalen Klimawandel treten wir den Beweis an, dass der Verzicht auf fossile Brennstoffe nicht Einschränkung der Mobilität bedeuten muss“, so Thomas Krupke, Vorstand der SOLON AG. Das marktreife Konzept biete Fahrspaß ohne Reue: Die Scooter beschleunigen von 0 auf 80 km/h in 6,8 Sekunden. Der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und einer Reichweite von 100 km sind in der Freiburger Innenstadt allerdings natürliche Grenzen gesetzt. Aber auch streng nach der Straßenverkehrsordnung bewegen sich die Scooter mit der Sonne im Tank als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative auf der Überholspur. Die international bekannte Solarstadt Freiburg geht in der Solarenergie bereits seit Jahren mit herausragendem Beispiel voran: So summiert sich beispielsweise die Gesamtfläche aller Photovoltaikanlagen im Stadtkreis Freiburg auf rund 12 Fußballfelder und das Interesse aus der Bevölkerung, aber auch Wirtschaft ist äußerst groß.

Freiburg: Solarenergie als bedeutender Standortfaktor
„Die Solarenergie ist damit auch zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standortfaktor geworden, da Freiburg Kompetenz in Forschung und Entwicklung vereint. Von Beginn an unterstützte die Stadt Freiburg die Solartechnologie als Schlüsselinvestition für die Umweltwirtschaft“, so Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon. Initiativen wie die Einrichtung des Solar-Infocenters, Sitz des SOLON-Tochterunternehmens SOLON Solar Investments GmbH, und eigene städtische Förderprogramme mit hohen Einspeisevergütungen illustrieren die Anstrengungen und auch Erfolge Freiburgs auf diesem Gebiet. Die Präsenz von wichtigen Institutionen und Verbänden wie ICLEI, ISES, Öko-Institut und BASE oder auch die Intersolar als größte Fachmesse dieser Art in ganz Europa vervollständigen die Bedeutung der Solarenergie für eine nachhaltige Freiburger Stadtentwicklung.

21.06.2007 | Quelle: SOLON AG für Solartechnik | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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