Live Earth: Weltweite Rockkonzerte für den Klimaschutz

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Nach Konzerten für Frieden und gegen Armut rocken Musiker am 7. Juli 2007 weltweit für den Klimaschutz. Unter dem Namen LIVE EARTH hat der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore alles, was in der Pop- und Rockwelt Rang und Namen hat, zusammen getrommelt, um ein Zeichen gegen die globale Erwärmung zu setzen. Dieser Mega-Veranstaltung und ihren Vorläufern widmet sich das Magazin natur+kosmos in seiner Juli-Ausgabe.
Denn mit Musik für die gute Sache einzutreten, sei keine neue Erscheinung, so die Zeitschrift. Seit den 1950er Jahren setzten sich Musiker mit ihrer Kunst für eine bessere Welt ein. Autor Claus Biegert, Leiter der Initiative Nuclear-Free Future Award und Kenner der Polit- und Musikszene, erzählt die Geschichte: Angefangen bei Woody Guthries Protestsongs, über John Lennons und Yoko Onos „Love-in“-Performance und Woodstock bis hin zu Bob Geldofs Konzertveranstaltungen live aid, mit ihren rund 400 Millionen Dollar Spendeneinnahmen für Afrika.

Al Gore: „Wahrheiten über die Klimakrise für Milliarden in der ganzen Welt zugänglich machen“
Al Gore will mit seiner globalen Party LIVE EARTH alle Vorgänger übertreffen. Pharell Williams, die Red Hot Chili Peppers, Madonna, Sting, Melissa Etheridge und über 100 andere Stars aus der Pop- und Rockszene werden mit von der Partie sein. Das Musikereignis soll an Veranstaltungsorten auf allen Kontinenten insgesamt 24 Stunden lang stattfinden. Es wird in 120 Ländern über TV, Radio und im Internet übertragen. Al Gore sieht die Konzerte als Startschuss für eine weltweite Kampagne. „Wir wollen die Wahrheiten über die Klimakrise für Milliarden in der ganzen Welt zugänglich machen“ sagt der prominenteste Klimaaktivist Amerikas. „Die musikalischen Darbietungen vom 7. Juli werden ein Notruf der lebendigen Erde sein“, so Gore.

07.07.2007 | Quelle: natur+kosmos | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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