Hermann Scheer: Baden-württembergischer Gesetzentwurf zur Nutzung der Erneuerbaren auf der Linie des Energieprogramms der hessischen SPD

NULL

„Der Entwurf der von der CDU gestellten baden-württembergischen Landesregierung wird von uns begrüßt. Er sieht künftig eine verbindliche Nutzungsverordnung für erneuerbare Energien von mindestens 20 Prozent des Wärmebedarfs bei allen Neubauten und mindestens 10 Prozent im Gebäudebestand vor.“ So kommentiert Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Mitglied des Zukunftsteams von Andrea Ypsilanti für Wirtschaft und Umwelt in Hessen, den aktuellen Gesetzesentwurf zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie in Baden-Württemberg.
„Das Gesamtpotenzial erneuerbarer Energien für den Wärmebedarf der Gebäude wird von der Stuttgarter Landesregierung auf 90 Prozent geschätzt. Die baden-württembergische Landesregierung hat damit das Konzept übernommen, das von EUROSOLAR seit vielen Jahren erarbeitet und vorgeschlagen wird – und erstmals vor zwei Jahren in Spanien praktisch realisiert wurde. Sie liegt damit auch voll auf der Linie des SPD-Programms 'Neue Energie für Hessen' „, betont Scheer.

Lokales Konzept zur verbindlichen Nutzung der Erneuerbaren in Vellmar
Auf kommunaler Ebene wird ein solches Konzept bereits seit Jahren in Vellmar (Landkreis Kassel) realisiert, wofür die Stadt von EUROSOLAR im Jahr 2004 den Deutschen Solarpreis erhalten hat. „Die Initiative der baden-württembergischen Landesregierung sollte auch der hessischen CDU zu denken geben, die bisher auf das SPD-Landesprogramm nur mit haltloser und wirrer Polemik reagiert“, so Scheer.
Weitere Informationen: Fördern und fordern: Hessische Stadt Vellmar verwirklicht neues städtebauliches Solar-Konzept

17.07.2007 | Quelle: SPD-Landesverband Hessen | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen