Solar-Fabrik mit EPV-Dünnschicht-Technologie wird in der Niederlausitz gebaut

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Nach intensiver Vorbereitung fiel am 16.07.2007 auch formell die Entscheidung der beteiligten Parteien, alles zu unternehmen um eine Investition zur Realisierung einer Solar-Fabrik zur Herstellung von Photovoltaik-Dünnschichtmodulen in der Kreisstadt Senftenberg (Niederlausitz) durch Unterzeichnung des Ansiedlungsvertrages umzusetzen. Damit habe sich die Stadt Senftenberg in einem harten Standortwettbewerb letztendlich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen können, berichtet die EPV Solar Germany GmbH in einer Pressemitteilung.
Dieser Erfolg sei besonders dem Bürgermeister und seiner Wirtschaftsförderung zu danken, sowie dem Wirtschaftsministerium Brandenburgs, vertreten durch die ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB).

Energy Photovoltaics (USA) liefert Technologie und investiert
Technologiegeber und zugleich direkter Investor ist das amerikanische Unternehmen Energy Photovoltaics, Inc. (EPV) aus Robbinsville, New Jersey (USA). EPV verfolgt das Ziel, in Europa stark zu wachsen und plant, Senftenberg als Zentrale für seine weitere Expansion aufzubauen. Das Vertragswerk umfasse nicht nur die Solar-Fabrik, sondern gleichzeitig auch die finanzielle Absicherung der Investition durch Ankopplung entsprechender Projekte, die dann direkt mit Modulen aus dieser Fabrik beliefert werden sollen, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Aufgabe soll von den kooperierenden Unternehmen unlimited energy GmbH (UE) aus Berlin und der Aktiengesellschaft für Erneuerbare Energien (AEE) mit Sitz in Frankfurt/Main übernommen werden.

Jährlich 25 Megawatt PV-Module; 200 Arbeitsplätze bei voller Produktion
Basis der in Senftenberg geplanten Photovoltaik-Dünnschichtproduktion ist amorphes Silizium. Diese Technologie gilt in Fachkreisen als ausgereift und wettbewerbsfähig. Die Modulfabrik soll in der ersten Ausbaustufe jährlich 25 Megawatt (MW) Dünnschicht-Photovoltaikmodule aus amorphem Silizium fertigen (a-Si). Das Investitionsvolumen für die Solar-Fabrik beziffert EPV mit rund 45 Millionen Euro, bei voller Produktion sollen über 200 Mitarbeiter dauerhaft beschäftigt werden. Noch nicht inbegriffen seien dabei Folgeinvestitionen und -Arbeitsplätze in der Zuliefer- und Peripherieindustrie. Durch die Ankopplung von Projekten in einer Größenordnung von zirka 140 MW, in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Sachsen -Anhalt, würden dort ebenfalls nachhaltige Investitionen und weitere Arbeitsplätze entstehen, betont EPV.

17.07.2007 | Quelle: EPV Solar Germany GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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