Umweltbundesamt empfiehlt Klimaschutz durch Stromkennzeichnung

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Viele Stromanbieter haben zum 1. Juli 2007 ihre Preise erhöht. Verbraucher, die sich deshalb nach einem neuen Anbieter umschauen, sollten die Gelegenheit nutzen und auf klimafreundlich erzeugten Strom umsteigen, betont das Umweltbundesamt (UBA). Seit 2006 sind Stromanbieter verpflichtet, ihre Kunden über die verschiedenen Quellen des bereitgestellten Stroms aufzuklären. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeige, dass die Verbraucher durch die Kennzeichnung leichter erkennen können, welche Umweltwirkungen der von ihnen bezogene Strom im Vergleich zum Bundesdurchschnitt aufweist. Laut aktueller Marktübersichten seien Ökostrom-Angebote oft nicht teurer als herkömmlich erzeugter Strom, betont das UBA.
Die Studie bestätige außerdem, dass eine verbesserte Markttransparenz langfristig zu einer erhöhten Nachfrage nach klimafreundlich erzeugtem Strom führen kann. Um diese Transparenz weiter zu erhöhen wurden in der Untersuchung weitere Verbesserungen an der Stromkennzeichnung diskutiert, wie zum Beispiel die Schaffung eines einheitlichen Stromkennzeichens, eine stärkere Differenzierung der dargestellten Energieträger und eine verbesserte Bilanzierung von Strom, der an der Strombörse eingekauft oder importiert wurde.

Die Studie „Potenziale und Erfordernisse der Stromkennzeichnung“ ist im Internet abrufbar unter: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3252.pdf

05.08.2007 | Quelle: UBA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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