SCHOTT Solar: Aggressive Expansion auf dem US-Photovoltaikmarkt sowie Receiver-Fertigung für solarthermische Kraftwerke in den USA geplant

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Die SCHOTT Solar GmbH will eine neue Photovoltaik-Produktionsstätte in den USA errichten und dadurch ihre dortige Kapazität um über 60 Megawatt ausbauen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. SCHOTT Solar bewerte derzeit mögliche Standorte für die neue Solar-Fabrik, die 2009 fertig gestellt sein soll. Die neue PV-Produktionsstätte soll sowohl für die Herstellung von Solarstrommodulen als auch von Receivern für solarthermische Kraftwerke geeignet sein. Dadurch werde SCHOTT Solar in der Lage sein, mit der Produktion von Solar-Receivern in der neuen Anlage zu beginnen, wenn sich der Markt wie vom Unternehmen erwartet entwickle, heißt es in der Pressemitteilung.
Da der US-Markt für erneuerbare Energien weiter wachse und SCHOTT Solar auch künftig mit einem Zuwachs der Produktion rechne, sei die neue Produktionsstätte von vorneherein auf weitere Expansion ausgelegt.

Expertise sowohl zur Photovoltaik-Produktion als auch zur Fertigung von Receivern für Solarthermie-Kraftwerke
“Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien in den Vereinigten Staaten wächst rasant”, sagt Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG. “Als eines der einzigen Unternehmen, das die nötige Expertise zur Produktion von PV-Modulen und Receivern für Solarthermie-Kraftwerke besitzt, sind wir für eine Expansion auf dem amerikanischen Markt einzigartig positioniert und unterstützen die USA beim Erreichen ihrer ambitionierten Ziele in Sachen erneuerbare Energien”, so Ungeheuer weiter.

Bis 2010 soll die Produktionskapazität für kristalline Solarzellen auf 450 Megawatt steigen sowie auf 100 MW in der Dünnschicht-Technologie
“Der Ausbau der Photovoltaik-Kapazität auf dem US-amerikanischen Markt wird die Position von SCHOTT Solar als weltweiter Technologie- und Marktführer für Photovoltaik-Module, die Sonnenstrahlung direkt in Strom umwandeln, weiter stärken. Die neue Anlage wird die vorhandene Produktionsstätte in Billerica (Massachusetts) ergänzen”, heißt es in der Pressemitteilung. Diese habe derzeit eine Kapazität von 15 Megawatt und produziert das SCHOTT ASE-300 Watt PV-Modul, eines der größten Standardmodule, die heute auf dem Markt erhältlich sind. Im Jahr 2007 beträgt die PV-Produktionskapazität von SCHOTT Solar nach eigenen Angaben insgesamt 130 Megawatt. Bis zum Jahr 2010 will das Unternehmen die Produktionskapazität für kristalline Solarzellen und -module auf 450 Megawatt ausgebaut haben. Hinzu sollen weitere 100 Megawatt bei den Dünnschicht-Solarstrommodulen kommen.

Joint Venture mit WACKER sichert Solarsilizium-Nachschub
Dazu hat SCHOTT Solar kürzlich ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Münchener WACKER Chemie gegründet. Gemeinsam werden die Unternehmen multikristalline Siliziumblöcke (Ingots) und Solar-Wafer herstellen – das Basismaterial, aus dem später die Solarzellen entstehen. Dank dieser Partnerschaft sei SCHOTT Solar sicher mit dem derzeit knappen Solarsilizium versorgt, was Voraussetzung für die ehrgeizigen Wachstumsziele des Unternehmens ist.

20.09.2007 | Quelle: SCHOTT Solar GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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