SunTechnics erhält Auftrag für 4,7 Megawatt-Solarpark in Sachsen-Anhalt

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Die “Schuon Solarpark GmbH” (Tagewerben) hat die Hamburger SunTechnics GmbH mit dem Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Gesamtspitzenleistung von rund 4,7 Megawatt beauftragt: Im November soll das Planungs- und Installationsunternehmen mit der Realisierung der Solarstromanlage in Tagewerben bei Weißenfels in Sachsen-Anhalt beginnen. Hierfür werden auf einer Freifläche von 10,5 Hektar knapp 67.000 Dünnschichtmodule installiert. Das System soll im Frühjahr 2008 planmäßig an das Netz gehen und wird laut SunTechnics über 4,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom jährlich produzieren – genug, um den Bedarf von rund 1.100 Privathaushalten zu decken.
Gleichzeitig profitiert die Umwelt von der Investition in die Zukunft: Über 76.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid werden durch den Betrieb des Solarparks in den nächsten 20 Jahren vermieden. “Mit dem Bau der Solaranlage setzen wir ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltige und saubere Energiegewinnung”, so Geschäftsführer Theo Schuon, der am Standort bereits einen Solarpark mit einer Gesamtleistung von 2,3 Megawatt (MWp) betreibt, über den erfolgreichen Vertragsabschluss.
“Weltweit hat SunTechnics bereits mehrere tausend Solaranlagen installiert. Ich bin davon überzeugt, dass die jahrelange, umfangreiche Erfahrung der Ingenieure und Monteure dafür sorgt, dass auch das Solarkraftwerk in Tagewerben maximale Erträge bringen wird”, ergänzt Schuon.

“Schlanke Solarzellen” sparen Silizium
Für den Solarpark wird leistungsstarke Dünnschicht-Technologie eingesetzt. “Dünnschichtmodule liefern unter verschiedensten klimatischen Bedingungen, auch bei diffusem Licht oder hohen Temperaturen, eine verlässlich hohe Energieausbeute”, erklärt Matthias Ermer, Geschäftsleiter von SunTechnics Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Dünnschicht-Technologie gilt als zukunftsfähige Ergänzung zu herkömmlichen Modulen auf Silizium-Basis. Bei der Herstellung der “schlanken Solarzellen” werden lichtaktive Halbleiter als dünne Schichten auf eine Trägerfläche aufgebracht. Im Vergleich zu kristallinen Solarzellen wird durch das moderne, energieeffiziente Fertigungsverfahren nur zirka ein Prozent des Halbleitermaterials benötigt, so dass der stark nachgefragte Rohstoff Silizium eingespart werden kann.

01.10.2007 | Quelle: SunTechnics | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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