M+W Zander: Kostenersparnisse und weniger Energieverbrauch für die Solar-Fabrik der Zukunft

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Auf der Messe Semicon Europa in Stuttgart präsentiert sich die M+W Zander FE GmbH vom 9. bis 11. Oktober 2007 als einer der führenden Anbieter für die Planung und den Bau von Halbleiter- und Photovoltaik-Fabriken in Europa. Ein Schwerpunktthema auf dem Messestand Nr. 2502 in Halle 3 ist die weitere Senkung der Herstellungskosten von Solarzellen. Dazu hält M+W Zander FE-Geschäftsführer Robert Gattereder im Rahmen des Semicon-Konferenzprogramms einen Vortrag über die “Herausforderungen für künftige Fabrikkonzepte” in der Photovoltaik (PV). Energieeinsparungen und die Modernisierung von Halbleiterfabriken in Europa sind weitere Themen.
Der Vortrag von Gattereder findet am Donnerstag, 11. Oktober 2007, um 12:05 Uhr im Messe-Kongresszentrum (ICS) statt. Gattereder beschreibt dort die verschiedenen Einsparmöglichkeiten bei der Planung und dem Bau künftiger PV-Fabriken. Nach Untersuchungen von M+W Zander lassen sich in einer PV-Fabrik mit rund einem Gigawatt Jahreskapazität allein durch Recycling von Prozesschemikalien und Reinstwasser Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe (Euro) erzielen.

Bei der Energieversorgung erwartet Gattereder durch eine verbesserte Planung der Solar-Fabriken Einsparungen von bis zu fünf Prozent. Sie lassen sich in erster Linie durch bessere Wärmenutzung, den Abbau von Druckverlusten und einen optimierten Einsatz von Kühlwasser erzielen. Das Einsparpotenzial der Photovoltaik-Produktion könne sogar auf bis zu 30 Prozent steigen, wenn die Hersteller die aus der Halbleiter- und Energiebranche bewährten Energiezentren nutzten, betont Gattereder. Solche Anlagen verwenden moderne Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, sparen Energiekosten und senken die CO2-Emissionen.
In der verbesserten Planung von Fabrikanlagen sieht Gattereder weitere Einsparmöglicheiten: So könne man bei einer Fabrik mit mehr als 500 Megawatt-Jahreskapazität den Anteil der Produktion im Verhältnis zur Ver- und Entsorgung um bis zu 15 Prozent ausweiten. Das Konzept sieht ein zentrales Gebäude für die Versorgungssysteme vor (Gase, Wasser, Energie), das die Versorgung zweier gleichartiger Fabrikmodule übernehmen könnte. Das reduziere den Flächen- und Leitungsbedarf für die Versorgung und führe damit letztlich zu weiter reduzierten Herstellungskosten.

Modernisierung von Halbleiterfabriken und in ganz Europa
Neben Planung und Bau komplett neuer Fabriken übernimmt M+W Zander als Generalunternehmer auch die Modernisierung bestehender Anlagen sowie deren Aus- und Umbau in ganz Europa. Damit könnten Kunden nicht nur ihre Kapazität erweitern sondern gleichzeitig ihre Herstellungskosten senken, betont das Unternehmen. Die Konvertierung auf modernere Anlagen führe M+W Zander auch bei laufendem Betrieb durch. Zum Leistungsspektrum zähle darüber hinaus das Anschließen – das sogenannte Hook-up – des Maschinenparks an die Ver- und Entsorgungssysteme der Fabrik. Darüber hinaus lohne sich auch an Halbleiterstandorten der Aus- oder Neubau von Energiezentren, die sowohl für eine stabile Energieversorgung als auch für Kosten- und CO2-Einsparungen durch moderne Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung sorgen.

Weltweites Know-how abrufbar
Bei der Umsetung seiner Projekte kann der Anlagenbauer auf das Know-how seiner Experten in der weltweit vertretenen M+W Zander Gruppe zurückgreifen. Über elektronische Plattformen stehe dieses Fachwissen rund um die Uhr zur Verfügung. M+W Zander war und ist an der Planung und dem Bau von Halbleiter- und PV-Fabriken sowohl in Europa als auch in Asien und Amerika beteiligt.
Eine Präsentation zu Skalengewinnen in Photovoltaik-Fabriken bietet M+W Zander im Internet an unter http://www.mw-zander.com/hld-newspress-pm061019-solarcellfactories.pdf

10.10.2007 | Quelle: M+W Zander Beteiligungs GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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