EEG-Novelle: Solarstrom-Vergütung soll ab 2009 schneller sinken

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Das Bundesumweltministerium (BMU) hat am 09.10.2007 den Referentenentwurf zur Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vorgelegt. Der “Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Rechts der Erneuerbaren Energien im Strombereich” sieht unter anderem die Fortsetzung der Förderung von Solarstrom bis zum Jahr 2014 vor. Die Vergütung für Photovoltaik-Strom soll laut Entwurf ab 2010 jährlich um 8 % sinken (Degression); bis 2008 werden die Vergütungssätze nach dem geltenden EEG um 5 % pro Jahr gesenkt.
Der Regierungsentwurf soll bis Ende November 2007 ausgearbeitet werden, der endgültige Gesetzesentwurf der Bundesregierung soll am 5. Dezember vorliegen. Das novellierte EEG soll zum 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Entwurf sieht ab 2009 eine Solarstromvergütung von 32,0 bis maximal 47,48 Cent pro Kilowattstunde vor
Die Grundvergütung für Solarstrom (Freiflächenanlagen) beträgt laut Entwurf ab 2009 pro Kilowattstunde 32,0 Cent. Für Strom aus Photovoltaikanlagen an oder auf Gebäuden sieht der Entwurf folgende Vergütungssätze vor: PV-Anlagen bis 30 Kilowatt Spitzenleistung (kWp): 42,48 Cent pro Kilowattstunden; PV-Anlagen bis 100 kWp: 40,36 Cent/kWh; Solarstrom-Kraftwerke bis zu einer Leistung von einem Megawatt (MW): 39,9 Cent/kWh und PV-Anlagen mit einer Leistung von mehr als einem MW: 34,48 Cent. Der Bonus für die Photovoltaik-Fassadenintegration beziehungsweise Gebäudeintegration in Höhe von 5,0 Cent/kWh soll beibehalten werden.
Der Entwurf zur EEG-Novelle ist im Internet zugänglich auf den Seiten des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V. unter http://www.sfv.de/pdf/EEG_2009_Referentenentwurf20071009pdf.pdf
Eine Übersicht der derzeit geltenden Vergütungssätze findet sich unter
http://www.solarserver.de/eeg_verguetungssaetze.html#solar.

17.10.2007 | Quelle: BMU, SFV | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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