IEA-Expertenworkshop zur Messung der Sonneneinstrahlung bei SunTechnics

NULL

SunTechnics, Hamburger Systemanbieter für erneuerbare Energien, hatte vom 23. bis 25. Oktober hochkarätige Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) im “Berliner Bogen” zu Gast: Zum 4. internationalen Experten-Workshop der IEA-Arbeitsgruppe “Solar Resource Knowledge Management” kamen 30 renommierte Wissenschaftler und Ingenieure zusammen, aus den USA, Kanada, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Österreich, Italien, Brasilien und Deutschland. Zu dem Teilnehmerkreis gehörten auch Mitglieder der NASA, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Joint Research Centre der europäischen Kommission, aus der Industrie sowie zahlreicher Universitäten und wichtiger Forschungsinstitute.
“Ich freue mich sehr, dass dieser dreitägige IEA-Workshop dieses Mal in unseren Räumlichkeiten stattfinden konnte. Als Anbieter aller mit der Sonne betriebenen Energietechnologien liegt uns eine aktive Teilnahme an dieser Arbeitsgruppe sehr am Herzen”, so Christoph Koeppen, Geschäftsführer der SunTechnics GmbH.

Verlässliche Solarstrahlungsdaten für Branche und Kunden
“Dank unseres Mitarbeiters Dr. Richard Meyer, der als Teil der IEA-Expertengruppe Solarstrahlungsdaten qualitativ verbessert, unterstützen wir die Entwicklung weltweiter Standards. Davon profitieren sowohl die gesamte Solarbranche als auch zugleich natürlich unsere Kunden. Wir stellen höchste Qualitätsanforderungen an unsere Planung. Durch die direkte Mitarbeit in der Fachgruppe können wir die Anlagenauslegung und Finanzierung solarer Großprojekte optimieren. Gerade für die Entwicklung und Planung von solarthermischen Großkraftwerken – ein Bereich, den wir in den vergangenen zwei Jahren mit einem Experten-Team aufgebaut haben – ist ein verlässlicher Daten-Input aufgrund des hohen Investitionsvolumens unerlässlich”, erläutert Christoph Koeppen.

Globale Datensets schaffen Planungssicherheit für Solarenergie-Projekte
Generelles Ziel der internationalen Arbeitsgruppe ist die Standardisierung und Verbesserung der Datenlage zur weltweiten Sonneneinstrahlung. Auf Basis von Satellitendaten, Messungen, Wetter- und Klimamodellen soll die räumliche und zeitliche Verteilung der Sonneneinstrahlung auf der Erde künftig noch genauer bestimmt und vorhergesagt werden. Seit dem Start der IEA-Arbeitsgruppe im Jahr 2005 wurden drei globale Datensets neu erzeugt oder verbessert. Im Vergleich zu vorher verfügbaren Produkten konnte die Datenqualität deutlich gesteigert werden, so dass heute Solarenergie-Projekte höhere Planungssicherheit haben. Voraussetzung hierfür war die Verbesserung von Satelliten-Algorithmen und auch die deutliche Ausweitung des Datenumfangs. Bevor die IEA-Arbeitsgruppe ihre Arbeit aufgenommen hatte, waren lediglich Solarstrahlungsklimatologien für wenige Jahren verfügbar. Heute decken diese Daten hingegen einen Zeitraum von 20 und mehr Jahren ab.

Arbeit an international anerkannten Standards zum Strahlungsangebot
Dieser Fortschritt führt dazu, dass der langjährige Mittelwert der Einstrahlung an einem Standort nun etwa doppelt so genau angegeben werden kann. “Müsste man die Standorte allein durch Messungen qualifizieren, würde dies den weiteren Ausbau der Solarenergie erheblich verzögern. Die Kombination mit Satellitendaten erlaubt es jedoch, die Projektentwicklung zu beschleunigen und führt so dazu, dass früher und kostengünstiger mehr Solarstrom ans Netz geht”, erklärt Dr. Richard Meyer den Fortschritt. “Im Verlauf der IEA-Task sei die Datenqualität bereits erheblich verbessert worden. Investoren wären jedoch künftig noch leichter zu überzeugen, wenn es für die Bestimmung des Strahlungsangebots international anerkannte Standards gäbe. Daran müssen wir verstärkt arbeiten”, so Meyer, der die IEA Task auch bei SolarPACES repräsentiert, einem Gremium der IEA, das sich vor allem mit solarthermischen Kraftwerken befasst.

26.10.2007 | Quelle: SunTechnics | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen