ÖKO-TEST zu Strompreiserhöhungen: Wechseln ist sinnvoll und einfach

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Millionen Verbraucher haben in diesen Tagen Post von ihrem Stromversorger bekommen – mit der Mitteilung, dass die Preise wieder einmal kräftig angehoben werden. Doch ein großer ÖKO-TEST-Vergleich der Strompreise in den 100 größten deutschen Städten zeige ganz klar, dass es echte Geldverschwendung sei, wenn man jetzt nicht zu einem günstigeren Versorger wechsle, so der ÖKO Test-Verlag in einer Pressemitteilung. Die Angebote unterscheiden sich laut ÖKO-TEST teilweise um mehr als 40 Prozent. Das seien mehrere hundert Euro pro Jahr, rechnet die Zeitschrift vor. Die vollständige Liste mit dem großen Vergleich ist veröffentlicht in der aktuellen November-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins.
Das Heft erschien am 29.Oktober und kostet 3,50 Euro. Das Wechseln sei ganz einfach, betont das Magazin. Hat der Kunde einen neuen Versorger gefunden, reiche ein Anruf oder eine E-Mail und schon kommt ein neuer Antrag ins Haus. Einige wenige Angaben und eine Unterschrift genügten – die eigentlichen Wechselformalitäten übernehme der neue Anbieter. Im Internet gibt es zudem kostenlose Vermittler – etwa das Portal http://www.verifox.de.

Öko-Strom teilweise günstiger als Elektrizität aus Kohle und Atomkraft
Die ÖKO-TEST-Untersuchungen kamen darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass der Standardtarif mit einem Energiemix aus Kohle, Atomkraft und Erdgas teilweise sogar teurer ist als Öko-Strom. Wem es also nicht egal sei, ob der für ihn erzeugte Strom die Erdatmosphäre aufheizt oder tonnenweise radioaktiv strahlenden Müll hinterlässt, der finde teils für weniger Geld oder für einen relativ kleinen Aufschlag ein sauberes Angebot.

01.11.2007 | Quelle: ÖKO-TEST Verlag GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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