SolarWorld AG bestätigt operativen Gewinnsprung im 3. Quartal 2007

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Die SolarWorld AG bestätigt mit Vorlage ihres jüngsten Finanzberichtes die vorläufigen Zahlen zum 3. Quartal 2007 und damit den Gewinnsprung im operativen Geschäft. Demnach wuchs das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis des Photovoltaik-Konzerns vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 67 Prozent auf 44,3 Millionen Euro. Der Konzerngewinn legte nach Angaben des Unternehmens operativ um 72 Prozent auf 24,7 Millionen Euro zu. Verantwortlich für das starke operative EBIT sei das dynamische internationale Solarmodul- und Wafergeschäft. Die bereinigte EBIT-Marge sei 2007 kontinuierlich verbessert worden und erreichte im 3. Quartal 27 Prozent (Vorjahr: 19 %).
In den ersten drei Quartalen dieses Jahres hat der Solartechnologie-Konzern mit einem EBIT von 117,4 Millionen Euro im operativen Geschäft damit das Gesamtjahresergebnis von 2006 (operatives EBIT = 118 Mio. Euro) bereits erreicht.

Neben dem operativen Geschäft profitierte der Konzern in den ersten neun Monaten 2007 von Sondereffekten in Höhe von 22,8 Mio. Euro aus der Akquisition der Solaraktivitäten der Shell-Gruppe 2006 (Vorjahr: 50,5 Mio. EUR). Im Rahmen der Übernahme Mitte 2006 hatte der Konzern von Shell Zuschüsse für die Entwicklung der Standorte erhalten, die sich zusammen mit weiteren Effekten aus der Transaktion auf rund 100 Millionen Euro summierten. Dieser Betrag verteilt sich auf die Jahre 2006 bis 2008, wobei der größte Teil bereits 2006 Eingang in den Konzerngewinn der SolarWorld AG fand. Das 9-Monats-Konzernergebnis 2007 inklusive dieser Einmaleffekte falle daher niedriger als im Vorjahr aus. Die SolarWorld AG hat für die gelungene Shell-Transaktion den ausgelobten Preis “FINANCE Top Deal” erhalten.

Internationales Geschäft trägt die Hälfte des Umsatzes – Investitionsschwerpunkte in Freiberg und Hillsboro (USA)
Der Konzernumsatz wuchs im 3. Quartal besonders durch den Anstieg der Erlöse im Handel um 22,6 Millionen Euro auf 164,6 Mio. Euro (Vorjahr: 142,0 Mio. EUR). In den ersten neun Monaten des Jahres sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent auf 478,2 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 326,5 Mio. EUR). Zu dem konzernweiten Umsatzwachstum in den ersten drei Quartalen habe das externe Wafergeschäft durch die Erweiterung der Produktionskapazitäten 26 Millionen Euro beitragen können; im Handelsgeschäft mit Solar-Modulen und -Bausätzen steigerte der Konzern bei anhaltend hoher Nachfrage im In- und Ausland die Umsatzerlöse um 119 Millionen Euro bzw. 53 Prozent auf 344 Millionen Euro. Die konzernweite Auslandsquote stieg gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozentpunkte auf 49 Prozent. Die Investitionen summierten sich konzernweit per Ende September auf 84,3 Millionen Euro. Schwerpunkte der Investitionstätigkeit waren der Ausbau der Waferfertigung in Freiberg und der Aufbau der Produktion am neuen Standort Hillsboro, USA.

Auszeichnung mit dem „FINANCE Top Deal“
Am 8. November 2007 wurde der SolarWorld AG der jährlich ausgelobte Preis “FINANCE Top Deal” überreicht, der von der Fachzeitschrift FINANCE aus dem Hause der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und dem Bundesverband Mergers & Acquisitions (BM&A) e.V. verliehen wird. Die Jury unter Vorsitz von Dr. Reinhard Meckl, Professor für M&A an der Universität Bayreuth und Vorstandsmitglied des BM&A, zeichnete die SolarWorld für die Übernahme der kristallinen Shell-Produktion in der Kategorie der besten Transaktionen bis 100 Millionen Euro aus. “Die Akquisition, für die wir jetzt mit dem renommierten M&A-Preis von Finance ausgezeichnet wurden, hat die SolarWorld international enorm beflügelt. Auf allen weltweiten Märkten ist unser Konzern heute präsent. Das Wachstum konnten wir gleichzeitig profitabel und margenstark gestalten”, kommentierte Dipl.-Kfm. Philipp Koecke, Vorstand Finanzen (CFO) der SolarWorld AG, der den Preis anlässlich der Verleihung entgegennahm.

14.11.2007 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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