µ-Sen rüstet die erste Offshore-Windenergieanlage M5000 von Multibrid mit neuartigem Überwachungssystem aus

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Nach zweijähriger Entwicklungszeit hat die µ-Sen GmbH die erste Offshore-Windenergieanlage “M5000” von Multibrid mit einem neuartigen Offshore-Condition Monitoring System (CMS) ausgerüstet. Die Windenergieanlage (WEA) steht in Bremerhaven. µ-Sen hat im Verbundprojekt IMO-WIND die hauseigenen CM-Systeme für den Einsatz auf See weiterentwickelt und konzentriert sich in diesem Verbundforschungsnetzwerk mit sieben Partnern auf die Entwicklung eines integralen Überwachungs- und Bewertungssystems für Offshore-Windenergieanlagen (IMO). Für das CM-System der Offshore-WEA wurden die Hardware- und die Sensorkonzeption angepasst. Dabei stelle die Überwachung der mechanisch hoch integrierten Anlage und die Kontrolle der extrem langsam laufenden Komponenten diagnostisch eine Herausforderung dar, so µ-Sen in einer Pressemitteilung.
Darüber hinaus seien wichtige Fehlerfrüherkennungs- und Überwachungsaufgaben zu integrieren. Erforderlich sei auch die Software-Integration in das Steuerungskonzept der Anlage gewesen. Hier habe es gegolten, den anerkannten Kraftwerksstandard zu erreichen. “Wir haben diese komplexen Anforderungen erfüllt”, stellt Ulrich Oertel, Entwicklungsleiter der µ-Sen, nun fest.
µ-Sen bietet seit 2001 Lösungen für die Fehler-Früherkennung an Windenergieanlagen (WEA). Das umfasst neben Schwingungsgutachten an WEA auch die Servicekonzeption für die Zustandsüberwachung der Anlagen via Internet. CM-Systeme aus dem Hause µ-Sen wurden nach eigenen Angaben seit 2001 in mehr als 400 WEA (18 verschiedene WEA-Typen von 8 verschiedenen Herstellern) eingebaut. Der Einbau des neuen CM-Systems in weitere Anlagen sei geplant, denn Multibrid habe im Juni 2007 den Auftrag zur Lieferung der ersten sechs Anlagen für das deutsche Offshore-Testfeld “alpha ventus” erhalten. Dieses Testfeld liegt 45 Kilometer vor der Küste von Borkum und hat eine Wassertiefe von mehr als 30 Metern. “alpha ventus” ist ein Gemeinschaftsprojekt der E.ON Energy Projects GmbH, der EWE AG und der Vattenfall Europe New Energy GmbH.

07.12.2007 | Quelle: µ-Sen GmbH; pressebox | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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