Welthöchstes Solar-Kraftwerk: Montagearbeiten bei klirrender Kälte

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Die sol-E Suisse AG, Tochtergesellschaft der BKW FMB Energie AG (BKW), hat Mitte Dezember 2007 Tage zusammen mit den Jungfraubahnen (JB) mit der Montage der Solarmodule für die welthöchste Photovoltaikanlage auf dem über 3.500 Meter hohen Jungfraujoch in den Berner Alpen (Schweiz) begonnen. Das von der sol-E Suisse AG geplante Solarkraftwerk wird in mehreren Etappen aufgebaut. In einem ersten Schritt werden 82 Quadratmeter Fassadenfläche am Sphinx-Observatorium mit Solarzellen belegt. Aufgrund der extremen Höhenlage erwartet die sol-E Suisse AG, dass der Energieertrag um rund 70 Prozent höher ausfallen wird als bei einer typengleichen Solarstromanlage im schweizerischen Mittelland.
Dies hätten Messungen mit einer Testanlage ergeben, die vor Jahresfrist auf dem Jungfraujoch errichtet worden war. Die Betriebsdaten des neuen Sonnenkraftwerks werden wissenschaftlich ausgewertet. Diese Auswertung dient sowohl der weiteren Entwicklung der Photovoltaik als auch dem Projekt von Bertrand Piccard zur Erdumrundung mit einem Solarflugzeug (Solarimpulse).

Der Testbetrieb auf dem Jungfraujoch soll grundlegende Erkenntnisse liefern zur Energie- und Bautechnik, zu den Einflüssen extremer Witterungsverhältnisse und schließlich auch zur Akzeptanz eines fassadenintegrierten hochalpinen Sonnenkraftwerks. Die im Oktober 2007 gegründete, schweizweit tätige BKW-Tochtergesellschaft sol-E Suisse AG erstellt in der gesamten Schweiz Anlagen zur Nutzung der neuen erneuerbaren Energien, vorwiegend Sonnen-, Wind-, Biomassen- und Kleinwasserkraftwerke. Sie übernimmt von der BKW sowohl ihre in diesen Technologien erfahrenen Energiespezialisten als auch die entsprechenden, bereits national bekannten Anlagen wie das Sonnenkraftwerk auf dem STADE DE SUISSE in Bern und das größte schweizerische Windkraftwerk auf dem Mont Crosin im Berner Jura.

28.12.2007 | Quelle: sol-E Suisse AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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