Solar-Unternehmen EFG mit Kirchenheizung und Thermogewand auf der Messe Ecclesia

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Die EFG Energie für Gebäude GmbH & Co. KG (Kaufbeuren), Hersteller von Solar- und Heizsystemen, ist auf der führenden Branchenmesse für Kirchenausstattungen und Organisation „Ecclesia“ in Köln vertreten. In Halle 3, Stand C011 stellt das Unternehmen vom 28. Februar bis 1. März 2008 die EFG-Kirchensitzheizung sowie das „Thermogewand“ für Pfarrer vor. „Nicht die Kirche heizen, sondern die Besucher wärmen“, lautet das Credo des Unternehmens. So verbrauche die EFG-Kirchensitzheizung zirka 100 bis 200 Mal weniger Energie als eine konventionelle Heizung als zum Beispiel eine Bankstrahler- oder Warmluftheizung und sie sei in jeder Kirche einsetzbar, betont EFG in einer Pressemitteilung. Während die meisten herkömmlichen Kirchenheizungen mit hohem Energie- und Kostenaufwand das kalte Gotteshaus heizen, erwärme die EFG Kirchenheizung gezielt den Gläubigen während seines Aufenthaltes. Dabei übertrage die Sitzheizung die Wärme von der beheizten Sitzauflage direkt und ohne Umwege zum darauf sitzenden Besucher.
Nach einer Vorlaufzeit von nur zwei bis drei Minuten sei die volle Heizkraft erreicht.

Der Prototyp ist bereits seit zehn Jahren im bayrischen Kleinkemnat in Betrieb. Die reinen Stromkosten für die 87 beheizten Sitzplätze betragen laut EFG rund 12 Euro pro Jahr. Vergleichbare Kirchen mit konventionellen Kirchenheizungen würden oft jährliche Heizkosten von 1.500 bis 3.000 Euro aufweisen. Bei einer Anfangsinvestition von rund 8.000 Euro amortisiere sich die Heizung durch die Energieeinsparung in der Regel schon nach zweieinhalb bis fünf Jahren. Werde zudem der Wegfall von Reparatur- und Renovierungskosten – verursacht durch falsches Heizen – mit berücksichtigt, so liege die Amortisationszeit für eine EFG-Kirchensitzheizung durchschnittlich bei zwei Jahren.
Der einzige Wermutstropfen dieses Heizsystems, sei, dass die Kirche kalt bleibt, so EFG-Chef Martin Sandler. Für die Kirchenbesucher sei dies kein Problem, doch Pfarrer und Ministranten litten oft unter der Kälte. Das Unternehmen bietet auch hierfür eine innovative Lösung: das Thermogewand für Pfarrer. Dieses ist in schwarz und weiß erhältlich. Es besteht aus einem atmungsaktiven, waschbaren und winddichten Hightech-Funktionsstoff und ist mit einer wärmereflektierenden Schicht ausgestattet. Das Thermogewand ist federleicht und wiegt in Größe L gerade 600 Gramm. Die vom Träger abgestrahlte Wärme wird zu 70 % wieder nach innen zurückgespiegelt. Hier wirkt das gleiche Prinzip wie bei der Rettungsfolie. Resultat: Der Pfarrer friert nicht mehr.

20.01.2008 | Quelle: EFG Energie für Gebäude GmbH & Co.KG; openPR | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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