Franz Alt veröffentlicht neues Buch: “Ich fange da an, wo Al Gore aufhört”

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Laut einer Umfrage des Magazins “Zeit Wissen” glauben 80 Prozent der Deutschen, sie könnten nichts gegen den Klimawandel tun. Franz Alt will das ändern. In seinem neuen Buch “Sonnige Aussichten. Wie Klimaschutz zum Gewinn für alle wird” analysiert er die aktuelle Situation des Weltklimas aus verschiedenen Blickwinkeln und stellt eine Reihe von realistischen Lösungen vor, berichtet der Verlag in der Ankündigung der Neuerscheinung. Dabei bleibe seine Argumentation bei Weitem nicht auf ökologische Fragen beschränkt. Es gehe um eine ganzheitliche Lösung der Energiefrage auf der Basis einer neuen Ökonomie und einer neuen Ethik. Franz Alt will aufklären, Perspektiven aufzeigen und die Chancen – aber auch die Notwendigkeit – einer “globalen Solar-Evolution” darlegen.
Im vergangenen Jahr setzte Friedensnobelpreisträger Al Gore den Klimawandel ganz vorne auf die globale Tagesordnung. Franz Alt gehe einen Schritt weiter und veranschauliche, was konkret getan werden kann und muss, um die Welt zu retten, so das Gütersloher Verlaghaus. Sein Antrieb war, dort anzufangen, wo Al Gore aufgehört hat. Franz Alt: “Deutschland ist erneuerbar, Europa ist erneuerbar, die Welt ist erneuerbar.”

Seit vielen Jahren setzt sich Franz Alt mit der Klimapolitik, alternativer Energieerzeugung, der ökologischen Verkehrswende und Steuerreform sowie mit Frieden und Menschenrechten auseinander. Aktuelle Prognosen und ein sich spürbar abzeichnendes Umdenken in Politik und Gesellschaft haben den bekannten Querdenker, renommierten Journalisten und bekennenden Katholiken jetzt dazu veranlasst, erneut seine Stimme zu erheben und eindringlich für eine “globale Sonnenpolitik” zu plädieren. “In diesem Buch schlage ich eine Mobilmachung zur Rettung unseres Wohlstands und unserer Zivilisation vor”, betont Alt.

Teile der Politik und Wirtschaft blockieren die Energiewende
Ein Festhalten an der alten Öl-, Gas-, Atom- und Kohlewelt zerstöre den Planeten, und sei ein Verhalten, für das es keine seriösen Ausreden mehr gebe, stellt Alt fest. Eine auf Sonnenenergie basierende Ökonomie sei dagegen in der Lage,”die Energiefrage für alle Zeit zu lösen”, so Alt. Die Botschaft sei klar: “Der 100-prozentige Umstieg auf erneuerbare Energien ist möglich – und zwar weltweit.” Die komplizierten Zusammenhänge zwischen Ökologie und Ökonomie, zwischen Energie- und Friedenspolitik, Solartechnik und der sozialen Frage erläutert Franz Alt in einer klaren, allgemein verständlichen Sprache, die unverblümt ausspricht, was zu tun ist. So nennt der Autor auch die Namen von Politikern, die sich nach dem “Prinzip legalisierter Korruption” gegen diese Energiewende stellen. Alts Liste der Lobbyisten reicht von den ehemaligen Wirtschaftsministern Wolfgang Clement und Werner Müller bis hin zu dem früheren CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer und Walter Hohlefelder, Referatsleiter für Reaktorsicherheit in der Regierung Helmut Kohl. Dass E.ON-Chef Wulf Bernotat sein Privathaus mit Solarzellen und Wärmepumpen ausgestattet habe, während er seinen Kunden steigende Gas- und Strompreise zumute, bleibt ebenso wenig ausgespart wie das Wahlversprechen von Andrea Ypsilanti, die Hessen bis zum Jahr 2030 zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgen will.

Ungeheureres ökonomisches und beschäftigungspolitisches Potenzial einer neuen Energiewirtschaft
In “Sonnige Aussichten. Wie Klimaschutz zum Gewinn für alle wird” stellt Alt den globalen Katastrophenszenarien der ersten Kapitel schließlich eindrucksvolle Beispiele für eine lokal geglückte Energiewende entgegen. Damit macht er deutlich, dass der Klimaschutz, wie im Untertitel des Buches bereits angedeutet, einen Gewinn für die gesamte Menschheit darstellt. Mit dem Hinweis auf den Erfolg der Branche der erneuerbaren Energien, die im Jahr 2006 weltweit bereits einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Dollar verzeichnen konnte, unterstreicht er das ungeheure ökonomische und beschäftigungspolitische Potenzial dieser neuen Energiewirtschaft. Franz Alt ist sich sicher: Bei der solaren Weltwirtschaft geht es nicht um Verzicht, es geht um persönlichen, seelischen und nicht zuletzt wirtschaftlichen Gewinn. “Das Ziel des solaren Zeitalters und einer solaren Weltwirtschaft heißt: Bürger zur Sonne, zur Freiheit!”, unterstreicht Alt.
Bibliographische Daten:
Franz Alt: Sonnige Aussichten. Wie Klimaschutz zum Gewinn für alle wird. Gütersloher Verlagshaus 2008; 240 Seiten / mit zahlreichen sw- und Farbfotos; gebunden mit Schutzumschlag. Erscheinungstermin: Ende Februar 2008.

21.02.2008 | Quelle: Gütersloher Verlagshaus | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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