Hightech-Magazin „inno“ präsentiert Laseranwendungen für effizientere Solarzellen

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Die Lasertechnologie ist im wahrsten Sinne des Wortes eine „Leuchte“, wenn es um die Fertigung feinwerktechnischer Komponenten geht, so der IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Doch das Werkzeug „Licht“ ist hier nicht nur präziser als viele andere Verfahren, sondern kann Bauteilen neue Funktionen verleihen und die Fertigung beschleunigen. Beispiele aus der Praxis zeigt die aktuelle Ausgabe des Hightech-Magazins „inno“.
Wie die Lasertechnologie Solarzellen effizienter macht, erklärt die Firma ROFIN/Baasel Lasertech.
Die Vorteile neuer, leistungsstarker Diodenlaser, Kurzpulslaser und Faserlaser stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik vor. Lasermikrostrukturierung für fluidische Anwendungen, Durchstrahlschweißen von transparenten Kunststoffen, Laserpositionierung, Femtosekundenlaser sowie Nd:YAG- Laserstrahlquellen für das Löten belackter Drähte sind weitere „inno“-Themen.

Effizientere Solarzellen durch Lasertechnologie
Die Mikromaterialbearbeitung mit dem Laser ist eine Schlüsseltechnologie zur Senkung der Produktionskosten von Solarzellen pro Watt-Peak. Sie kann etablierte Herstellungsprozesse ersetzen und ermöglicht neue, effizienzsteigernde Technologien – etwa Rückkontakt-Zellen, Buried Contacts oder Laser Fired Contacts. Die Laserbearbeitung von Silizium-Wafern und Solarzellen beruht meist auf der direkten, dampfdruckinduzierten Schmelzeverdrängung durch Nanosekunden-Laserpulse. Hohe Geschwindigkeit und Präzision zeichnen dieses Abtragverfahren aus, das zunehmend auch für Schneid- und Bohranwendungen eingesetzt wird. Laser können Rückkontakt-Solarzellen bohren, einzelne Schichten selektiv abtragen, die Kanten von Dünnschicht-Zellen isolieren, Glas als typisches Trägermaterial für Dünnschicht-Solarzellen schneiden und Laser eignen sich auch zur Beschriftung (Markierung) von Solarzellen.

Lasertechnik auf der HANNOVER MESSE
2008 findet die Lasertechnik mit der neuen IVAM-Sonderschau „Laser für Mikromaterialbearbeitung“ ihren Weg zurück auf die HANNOVER MESSE. Ein Messe-Special von „inno“-gibt erste Einblicke in das zu erwartende breite Spektrum an Laserapplikationen auf der Fachmesse MicroTechnology. Auch Japan, das diesjährige Partnerland der HANNOVER MESSE, hat hier seinen festen Platz. Im Japan-Special der „inno“ erfahren die Leser, was beim Markteinstieg in Japan zu beachten ist.

Magazin im PDF-Format zum kostenlosen Download im Internet und im Abonnement
Herausgegeben wird „inno“ vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Das Hightech-Magazin im PDF-Format steht kostenlos zum Download und Abonnement zur Verfügung unter http://www.ivam.de Medien. Wer statt des direkten Weges über die Homepage eine E-Mail an inno@ivam.de schreibt (Betreff: „inno Abo-Gewinnspiel“), nimmt neben der Aufnahme in den Abo-Verteiler automatisch an der Verlosung eines Laserpointers teil*. Die kommende Ausgabe der „inno“ erscheint Anfang Juli 2008 mit dem Schwerpunkt „Energie“. Geplante Themen sind unter anderem organische Solarzellen, Heißprägen von Mikrostrukturen für Energiesysteme und Poweroptimierung von Halbleitern.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Interessenten, die „inno“ noch nicht im Abo erhalten. Einsendeschluss ist der 30. Mai 2008.

20.04.2008 | Quelle: IVAM Fachverband für Mikrotechnik | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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