Roth & Rau investiert in hoch effiziente Solarzellentechnologie

NULL

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat einen Entwicklungsvertrag mit der Schweizer Universität Neuchâtel abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit dem dort ansässigen Institut für Mikrotechnologie (IMT) sollen in einem dreijährigen Programm Anlagen und Technologien für die Herstellung hocheffizienter kristalliner Silizium-Solarzellen entwickelt werden. Die Roth & Rau AG plant, während der nächsten drei Jahre rund 14 Millionen Euro in das Projekt zu investieren. Durch die Kooperation mit einem der führenden Institute im Bereich Halbleiter-Solarzellen will sich die Gesellschaft den Zugriff auf wesentliche Schlüsseltechnologien zur Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen sichern.
Die Anfang April gegründete Tochtergesellschaft, Roth & Rau Switzerland AG mit Sitz in Neuchâtel, soll die Auftragsforschung im Rahmen dieser Kooperation für die Roth & Rau AG übernehmen.

Dr. Dietmar Roth: “Effizienz kristalliner Silizium-Solarzellen entscheidend für das Erreichen der Grid Parity”
“Investitionen in Forschung und Entwicklung sind für ein nachhaltiges Wachstum und den zukünftigen Erfolg der Roth & Rau AG von höchster Bedeutung. Nur so können wir uns Schlüsseltechnologien sichern, und unsere Position als technologisch führender Anbieter von Turnkey-Linien und Produktionsequipment für die Photovoltaik-Industrie ausbauen. Insbesondere die Steigerung der Effizienz von kristallinen Silizium-Solarzellen wird künftig entscheidend für das Erreichen der Grid Parity und damit für die weitere Branchenentwicklung sein. Hier können wir als Equipmenthersteller einen wesentlichen Beitrag leisten. Wir freuen uns, dass wir mit dem IMT Neuchâtel einen Partner gewonnen haben, der über großes Know-how und ein exzellentes Renommee in diesem Bereich verfügt”, erklärte Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.

14 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung
“Wir haben im Zuge der Kapitalerhöhung angekündigt, unsere Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung zu intensivieren, um unseren Anspruch als Innovationstreiber in der Solarbranche zu untermauern. Mit einem Investitionsvolumen von rund 14 Millionen Euro für dieses Projekt haben wir einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gemacht”, ergänzte Finanzvorstand Carsten Bovenschen.

Das Institut für Mikrotechnologie der Universität Neuchâtel ist für seine Arbeiten sowohl zu Dünnschicht-Silizium-Solarzellen als auch auf dem Gebiet der kristallinen Silizium-Solarzellen anerkannt. Das Institut war in der Vergangenheit an der Gründung mehrerer Unternehmen beteiligt und habe erfolgreich wesentliche Technologie-Transfers in Zusammenarbeit mit Solarzellenherstellern sowie mit einem führenden Anbieter von Produktionsanlagen für Dünnschicht-Silizium-Solarzellen umsetzen können, berichtet die Roth & Rau AG.

21.05.2008 | Quelle: Roth & Rau AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen