Photovoltaik im Schiebedach: Systaic AG meldet stürmisch wachsende Nachfrage bei PKW-Solardächern

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Die systaic AG (Düsseldorf) ist derzeit der weltweit einzige Hersteller, der Photovoltaik-Generatoren für Autodächer in Serie produziert. Die Solarschiebedächer generieren Strom, reduzieren den Energiebedarf der Lichtmaschine sowie der Klimaanlage und verringern damit den Benzinverbrauch der Fahrzeuge um bis zu 0,5 Liter auf 100 km, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Tochtergesellschaft der systaic AG, die Webasto Solar GmbH in Landsberg am Lech, verzeichne zurzeit eine kräftig wachsende Nachfrage aufgrund der Anrechnung des dort produzierten Solardaches als so genannte “ECO Innovation” bei der CO²-Berechnung.
SYSTAIC verfüge sowohl über das strategische Know-how der Fertigung als auch über die Technologie, größere Mengen gewölbter Gläser nach den hohen Standards der Automobilindustrie zu verarbeiten.

Trend zum Elektroauto
“Wir haben letztes Jahr über 30.000 Solardächer für die Automobilindustrie gefertigt. Damit ist unser Unternehmen in diesem Segment Weltmarktführer und wird alle Maßnahmen einleiten, diesen Vorsprung weiter auszubauen”, so Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. “Heute muss der Kunde das Solardach noch als Zubehör extra bezahlen. Auch durch den klaren Trend hin zum reinen Elektroauto wird es schon in kurzer Zeit ein fester Bestandteil der Serie sein. Das bedeutet, dass wir mittelfristig unsere jährliche Fertigung mindestens verzwanzigfachen werden”, so Pack weiter.

Solarstrom wird direkt in die Batterie eingespeist
Mehrere der weltweit größten Automobilhersteller, darunter General Motors und der Volkswagenkonzern, planen ab dem Jahr 2010 reine Elektroautos zu verkaufen. Zudem haben fast alle großen Automobilmarken angekündigt, kurz- oder mittelfristig Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. “Hier macht unser Solarenergiegenerator wirklich Sinn, da er den erzeugten Strom jederzeit direkt in die Batterie einspeisen kann”, erläutert Michael Pack weiter.

PKW-Solardächer: Sechs bis acht Gramm weniger CO² pro gefahrenem Kilometer werden angerechnet
Frankreichs Präsident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel hatten sich am 9. Juni 2008 darauf geeinigt, dass der CO²-Ausstoß von Neuwagen künftig auf 120 Gramm pro Kilometer begrenzt werden soll. Beide hatten sich für die Anrechnung von Öko-Innovationen auf den Kohlendioxid-Ausstoß der Fahrzeuge ausgesprochen – dazu zählen ausdrücklich PKW-Solardächer. Diese werden automatisch mit einem Abschlag von sechs bis acht Gramm CO² pro gefahrenen Kilometer auf den tatsächlichen Kohlendioxid-Ausstoß angerechnet. “Diese Möglichkeiten, der weiterhin steigende Ölpreis und der Druck der Politik haben nun die Automobilhersteller in Bewegung gebracht. Um eine rasche Umsetzung zu ermöglichen, benötigen sie einen starken Zulieferer. Dabei steht SYSTAIC durch die Innovationsleistung und die langjährige Erfahrung mit der Automobilindustrie auf der Pole-Position”, betont Michael Pack.

27.06.2008 | Quelle: systaic AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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