Photovoltaik-Hersteller Sunfilm forscht und entwickelt mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin

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Die Sunfilm AG (Großröhrsdorf), Hersteller von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen hat einen Vertrag über die Forschung und Entwicklung mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie geschlossen (HZB, früher Hahn Meitner-Institut). Demnach wird das HZB Sunfilm beim Hochfahren der beiden Solarmodul-Produktionslinien beraten und technisch unterstützen. Darüber hinaus wollen die beiden Partner Technologien entwickeln, welche die Leistung und Wettbewerbsfähigkeit der Dünnschicht-Photovoltaik verbessern.
“Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Sunfilm einen Forschungs- und Entwicklungsvertrag mit uns geschlossen hat”, kommentiert Bernd Rech, einer der weltweit führenden Dünnschicht-PV-Forscher, Photovoltaik-Professor an der TU Berlin und Abteilungsleiter am HZB. “Wir sind überzeugt, dass aus der Verbindung von wissenschaftlichem Know-how am HZB und der industriellen Produktionskapazität von Sunfilm neue und hochinteressante Produkte hervorgehen, die einen deutlichen Einfluss auf den Dünnschicht-Photovoltaikmarkt haben werden”, betont Rech.

Direkter Zugriff auf Dünnschicht-Spezialisten
“Das ist ein wesentlicher strategischer Schritt für unsere Entwicklung”, unterstreicht Dr. Wilhelm Stein, Produktionschef bei Sunfilm. “Sunfilm wird durch die Kompetenz der HZB-Forscher entscheidende Vorteile beim Aufbau der Produktionslinien haben. Und noch wichtiger: Sunfilm hat künftig einen direkten Draht zu Dünnschichtexperten, was uns einen Wettbewerbsvorteil verschafft in einer Industrie, in der weltweit viele Unternehmen an den Start gehen”, ergänzt Stein.

Produktionskapazität soll bis 2010 auf 120 MW steigen
Im Endausbau hat die gegenwärtige Produktionslinie von Sunfilm eine Kapazität von 60 Megawatt. Mit einer zweiten Linie, die 2010 in Betrieb gehen soll, werden nach Angaben des Unternehmens weitere 60 MW hinzukommen.

08.08.2008 | Quelle: Sunfilm AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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