Heizungsbauer setzen auf attraktive Förderung von Holz-Zentralheizungen und Solarthermie

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“Weit über 100.000 Holz-Zentralheizungen liefern in Deutschland bereits Wärme. Mit moderner Technik arbeiten solche Heizungsanlagen zuverlässig, komfortabel und effizient”, betont der Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), Andreas Lücke. Der BDH führt das dynamische Wachstum bei Holzzentralheizungen auf das günstige Preisniveau der Brennstoffe Pellets, Scheitholz und Hackschnitzel zurück. Hinzu komme eine attraktive Förderung bei Investitionen in Holz-Zentralheizungskessel auf Basis von Pellets, Scheitholz oder Hackschnitzeln in Höhe von bis zu 2.500 Euro, die im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) gewährt werde.

Kombi-Bonus für Holz und Solar
Wird ein Holz-Zentralheizungskessel beim Kesseltausch mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung kombiniert, so zahlt der Bund zusätzlich 750 Euro Kombinationsbonus. Darüber hinaus werden weitere 105 Euro pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche für Solaranlagen gewährt, die in der Regel eine Größe von über 10 m2 aufweisen. Bei Kombination einer Holz-Zentralheizung (nach dem Austausch eines alten Heizkessels) mit einer 10 m2 großen Solaranlage ergebe sich somit eine Förderung in einer Höhe von bis zu 4.300 Euro. Dies entspreche rund 20% des gesamten Investitionsvolumens.

Weitergehende Informationen zum Heizen mit Holz und Pellets sowie zu den Förderrichtlinien sind erhältlich über Heizungsbauer, Hersteller von Holz-Zentralheizungskesseln und den BDH sowie über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA, http://www.bafa.de/bafa/de

22.08.2008 | Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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