Blockheizkraftwerke: Ab dem 01.09.2008 Zuschüsse vom BAFA

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Ab dem 01.09.2008 wird der Einbau eines Mini-Blockheizkraftwerkes nach dem “Klimaschutz-Impulsprogramm für Mini-KWK-Anlagen” des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst, berichtet die Eurolflamm oHG in einer Pressemitteilung. Die Förderung ist abhängig von der elektrischen Leistung und von den Vollnutzungsstunden. Das Impulsprogramm für Mini-KWK ist technologie- und brennstoffneutral. Die Basisförderung für eine Anlage mit 10 kW beträgt z. B. 8.750 Euro. Bedingung ist unter andrem, dass die KWK-Kleinstanlagen die EU-Richtlinie übertreffen (mindestens 10% Primärenergieeinsparung; mindestens 80% Jahresnutzungsgrad). Einen Bonus erhalten KWK-Anlagen mit besonders geringen Schadstoffemissionen, die jeweils weniger als 50% NOx und CO emittieren als von der jeweils gültigen TA-Luft vorgegeben.
Bis zu 90 % der eingesetzten Energie wird umgewandelt
Bei herkömmlicher Stromerzeugung in einem Kraftwerk mit Kohle, Erdgas, Öl oder einem anderen Brennstoff wird ein Generator angetrieben. Dabei entsteht auch Wärme, die oft nicht weiter genutzt wird. Nur etwa 37 % der in Kraftwerken eingesetzten Energie wird tatsächlich in Strom umgewandelt. Der Rest geht als Abwärme verloren. Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wie die Mini-Blockheizkraftwerke erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme und nutzen damit bis zu 90 % der eingesetzten Energie. Dank der stark verbesserten Primärenergieausnutzung wird erheblich weniger CO2 ausgestoßen. Mit einem eingebauten Wärmetauscher wird die Wärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, an das Heizsystem abgegeben zum Beispiel für Heizkörper, Fußbodenheizung, Warmwasser, etc.
Ein Blockheizkraftwerk kann problemlos in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern sowie in Hotels, Gaststätten, Schwimmbädern und Gewerbebetrieben wirtschaftlich genutzt werden, so die Eurolflamm oHG Überall da, wo Wärme und/oder Strom benötigt wird. Das BHKW kann an eine vorhandene Heizungsanlage angeschlossen oder im Zuge einer Heizungssanierung komplett neu aufgebaut werden. Den bei der Wärmeerzeugung erzeugten Strom können die Betreiber entweder selbst verbrauchen oder in das öffentliche Netz einspeisen, dafür erhalten Sie eine staatlich zugesicherte Vergütung.

01.09.2008 | Quelle: Eurolflamm oHG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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