IBC SOLAR zieht Bilanz der 23. Europäischen Photovoltaik-Konferenz und Messe in Valencia

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Der deutsche Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR blickt auf eine erfolgreiche Messe im Umfeld der diesjährigen 23. Europäischen Photovoltaik-Konferenz in Valencia zurück. Obwohl die Veranstaltung deutlich von der Diskussion um die gesetzliche Neuregelung der Förderung von Solarstrom und der damit einhergehenden Verunsicherung geprägt worden sei, sei das Interesse für Photovoltaik-Systeme für Privathaushalte und Unternehmen hoch gewesen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Darüber hinaus seien das internationale Projektgeschäft und Investitionen in große Solarparks wichtige Themen der Messe gewesen, Wie erwartet, hätten die Diskussionen über die Neuregelung der Förderung der Photovoltaik durch die spanische Gesetzgebung die Messegespräche dominiert. Ende September wird eine Gesetzesänderung durch das spanische Parlament erwartet, das eine Deckelung (Förderobergrenze) aller neu installierten Solarstromanlagen auf eine Leistung von insgesamt 300 MWp mit sich bringen soll.
Auch die staatlich garantierte Einspeisevergütung könnte um durchschnittlich 35 Prozent zurückgehen. Der Neubau großer Solarparks würde durch die geplante Neuregelung empfindlich eingeschränkt werden, betont die IBC SOLAR AG. Die maximale Leistung von Photovoltaikanlagen würde gesetzlich ebenso beschränkt wie die maximale Vergabe von Leistungskapazitäten. Für Projekte, die nach dem 29.09.2008 eingetragen werden, bestünde kaum noch Planungssicherheit. Dementsprechend seien grundlegende Veränderungen des spanischen Photovoltaik-Markts zu erwarten.

Künftig weniger Freiflächen-Anlagen in Spanien?
“Heute sieht man, wenn man durch Spanien fährt, große Freiflächen-Anlagen“, kommentiert Rudolf Sebald, Geschäftsführer der
spanischen IBC SOLAR-Tochter IBC Fotovoltaica. “Wird das Gesetz wie vorgeschlagen umgesetzt, werden die Anlagen im Vergleich zu heute künftig sicherlich kleiner werden. Der Markt wird sich aufgrund der 300 MWp-Deckelung pro Jahr zu kleinen und mittleren Dachanlagen hin entwickeln. Gerade angesichts der Endlichkeit fossiler Energiequellen ist die geplante Neuregelung nicht nur für unsere Umwelt ein dramatischer Rückschlag, sondern sie setzt langfristig das falsche Zeichen”, so Sebald.
Zur eigenen Perspektive auf dem spanischen Markt fügt Sebald hinzu: “Glücklicherweise sind wir bei IBC SOLAR nicht nur Spezialisten für schlüsselfertige Solar-Großprojekte, die wir global installieren, sondern bieten auch hochwertige Komponenten und technische Dienstleistungen für Aufdachanlagen oder netzunabhängige Stromversorgung. Wir verfügen über ein breites Spektrum an PV-Lösungen und können den Veränderungen im spanischen Markt also flexibel begegnen. Wir hoffen, dass die tatsächliche Neuregelung des Gesetzes letztendlich doch nicht die drastischen Einschnitte mit sich bringen wird, die derzeit geplant sind. Auch Arbeitsplätze könnten dadurch erhalten und weitere Stellen geschaffen werden.”

Weiterhin Interesse an PV-Großprojekten
Trotz der zu erwartenden Degression in Spanien, sei die Nachfrage am Stand von IBC SOLAR groß gewesen: Besucher informierten sich über die Kompetenz von IBC SOLAR bei PV-Großprojekten auf internationaler Ebene. Darüber hinaus zog vor allem das neue Montagesystem für Schrägdächer die Besucher an. Das IBC TopFix 100, eine Eigenentwicklung aus dem Hause IBC SOLAR, ist aufgrund vorkonfektionierter Komponenten schnell, einfach und flexibel zu installieren. Da es kosteneffizient, vielseitig anwendbar und qualitativ hochwertig verarbeitet ist, sei es besonders gefragt.

10.09.2008 | Quelle: IBC SOLAR AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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