BSW-Solar: Bernhard Hofmann und Matthias Willenbacher neu in den Vorstand gewählt

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Bei der diesjährigen Vorstandswahl des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wurden der bisherige 1. Vorsitzende Georg Salvavoser, der 2. Vorsitzende Helmut Jäger und der Kassenwart Werner Koldehoff in ihren Ämtern bestätigt. Sie werden dem Verband für weitere zwei Jahre vorstehen. Neu in den insgesamt achtköpfigen Vorstand gewählt wurden Klaus-Bernhard Hofmann, Leiter Politik und Kommunikation des Schott-Konzerns, und Matthias Willenbacher, Mitbegründer und Vorsitzender der Juwi Holding AG.
In ihren Ämtern bestätigt wurden Claudio Fischer-Zernin-Schmitt von Nordsolar e. V. als Vertreter des Solarhandwerks, Frank Asbeck, Gründer und Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, und Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON. Ausgeschieden aus der Vorstandsriege sind Matthijs Bruijnse (BP Solar) und Anton Milner, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der Q-Cells AG.
Fachverband für Solarthermie und Photovoltaik
Der Bundesverband Solarwirtschaft ist die Vertretung von rund 700 Solarunternehmen entlang der gesamten solaren Wertschöpfungsstufe. Nach dem Ausscheiden von Geschäftsführer Gerhard Stryi-Hipp aus der bisherigen Doppelspitze zum 31. Dezember 2008 führt Carsten Körnig die Verbandsgeschäfte zukünftig allein. Der Verband entstand vor rund drei Jahren aus der Fusion der Verbände UVS – Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft und BSI – Bundesverband Solarindustrie und ist weltweit der größte solare Fachverband. In den Sparten Solarwärme (Solarthermie) und Solarstrom (Photovoltaik) setzt sich der Verband mit Sitz in Berlin für die Grundlagen des weiteren Wachstums ein. Diese Arbeit umfasst die konstruktive Begleitung von Gesetzgebungsverfahren (Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG, und Erneuerbare-Wärme-Gesetz, EwärmeG) und die Erschließung neuer Geschäftfelder wie beispielsweise der solaren Mobilität.

Juwi-Gründer neu im Vorstand des BSW-Solar
“Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Die Kraft der Sonne zu nutzen, ist ein ganz zentraler Baustein in der künftigen Energieversorgung. Um die Klimakatastrophe noch zu verhindern, muss die Wende zu 100 Prozent erneuerbaren Energien gelingen – so schnell wie möglich. Dazu muss sowohl die solare Stromerzeugung und Wärmegewinnung als auch die solare Elektro-Mobilität massiv ausgebaut werden”, betont Willenbacher. Der Physiker leitet zusammen mit Fred Jung seit 1996 die juwi-Gruppe mit Sitz im rheinland- pfälzischen Wörrstadt. Gemeinsam haben die Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro für die Projektentwicklung von Windparks zu einer weltweit tätigen Gruppe mit rund 400 Mitarbeitern und 400 Millionen Euro Umsatz entwickelt. Heute ist juwi in allen Geschäftsfeldern der erneuerbaren Energien aktiv: Dazu zählen neben Solar- und Bioenergie auch Wind- und Wasserkraft sowie die Geothermie. Die Solarsparte ist der wichtigste Umsatzträger des Unternehmens. Bislang hat juwi nach eigenen Angaben über 800 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 200.000 Kilowatt realisiert. Willenbacher verfolgt gemeinsam mit Fred Jung das Ziel einer vollständig regenerativen Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien. Die juwi-Kampagne “100 Prozent erneuerbar” ist Ausdruck dieser Zielsetzung.

21.11.2008 | Quelle: BSW-Solar; juwi Holding AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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