RWE Innogy weitet Windenergie-Geschäft in Polen aus

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RWE Innogy hat sich den Zugang zu drei weiteren Windkraft-Projekten in Polen mit einer installierten Leistung von insgesamt 150 Megawatt (MW) gesichert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Standorte mit jeweils 50 Megawatt geplanter Leistung liegen in Nordpolen. RWE Innogy habe darüber einen Vertrag mit einem polnischen Projektentwickler abgeschlossen. Alle drei Projekte befinden sich noch in einer frühen Phase der Entwicklung. Nach jetzigem Planungsstand sei ab 2011 mit einer Genehmigung dieser Windparks zu rechnen. “Der polnische Windmarkt ist einer der interessantesten in Europa und hat großes Entwicklungspotenzial. Deshalb freue ich mich, dass unser organisches Wachstum hier gut voranschreitet”, betonte Roy Schwarzer, Leiter Wind Onshore bei RWE Innogy.
Bereits im September dieses Jahres hatte RWE Innogy die Rechte an der Entwicklung weiterer Windparks in Polen mit einem Volumen von rund 300 Megawatt installierter Leistung erworben. Auch diese Projekte liegen in den für die Windenergienutzung attraktiven Regionen Masuren, Pommern sowie in der Provinz Großpolen. Nach erfolgreicher Genehmigung könnte ab 2010 mit der Errichtung der Anlagen begonnen werden.

Bis 2010 sollen in Polen 10,4 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden
Insgesamt entwickelt RWE Innogy derzeit in Polen Windkraftprojekte mit einer geplanten installierten Gesamtleistung von 730 Megawatt. Die ersten beiden Windparks sollen bereits 2009 in Suwalki (Masuren) und Tychowo (Westpommern) errichtet werden. Bis zum Jahr 2010 müssen die Energieversorger in Polen 10,4 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien decken. Bis 2020 soll dieser Wert auf mindestens 15 Prozent steigen. Um das Ziel zu erreichen, müssten bis 2010 nach Berechnung des polnischen Netzbetreibers PSE 4.000 Megawatt Windstrom-Leistung an das Netz angeschlossen werden. Die Anschlussleistung von Windstrom liegt laut RWE Innogy zurzeit bei rund 400 MW.

22.11.2008 | Quelle: RWE AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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