Photovoltaik-Branche aus Berlin und Brandenburg gründet länderübergreifendes Netzwerk

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Am 10.12.2008 wurde in Anwesenheit von über 30 Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Photovoltaik-Branche aus Berlin und Brandenburg ein länderübergreifender Arbeitskreis ins Leben gerufen. “Damit legen wir den Grundstein für ein Branchennetzwerk, das den Austausch zwischen Forschungsinstitutionen und Unternehmen der Region intensivieren wird”, sagt Ulrich Meyer, Energieexperte bei der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB), die das Branchentreffen im Berliner Rathaus gemeinsam mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH initiiert hatte.
“Wenn es uns gelingt, forschende und produzierende Unternehmen über die Ländergrenze hinweg, eng miteinander zu verknüpfen, kann die Region ihre Stellung als Produktionsstandort für Photovoltaik-Systeme weiter festigen. Das Netzwerk ist die Basis dafür, so Dr. Oliver Lang, Geschäftsführer der Solarc Innovative Solarprodukte GmbH – eines der Mitglieder des neuen Arbeitskreises.

Neuansiedlung von Unternehmen soll die Wertschöpfungskette ergänzen
Mit dem neu formierten Photovoltaik-Netzwerk sollen unter anderem Innovationsvorhaben beschleunigt, vorwettbewerbliche Forschungsthemen entwickelt, die Internationalisierung vorangetrieben und die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Dazu zählt auch die Neuansiedlung von Unternehmen, welche die Wertschöpfungskette positiv ergänzen. “Die Sitzung hat gezeigt, dass die Qualifikation und die Verfügbarkeit des Fachkräftenachwuchs für die Unternehmen einen besonders hohen Stellenwert besitzt”, erläutert Boris Safner, der Koordinator für das Handlungsfeld Photovoltaik und Bereichsleiter Energie bei der TSB Innovationsagentur. “Wir wollen uns daher auch mit diesem Thema intensiver beschäftigen und nach geeigneten Lösungen suchen.”

3.700 Menschen arbeiten in der Photovoltaik-Branche in Berlin und Brandenburg
Die Photovoltaik-Initiative ist ein Resultat der gemeinsamen Innovationsstrategie von Brandenburg und Berlin. Unter der Federführung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf wurden dabei Zukunftsfelder definiert, in denen die Hauptstadtregion ein führender Standort im internationalen Wettbewerb werden soll. Die Energietechnik ist eines der fünf gemeinsamen Zukunftsfelder. In der Photovoltaik-Branche sind in Berlin und Brandenburg derzeit rund 3.700 Menschen beschäftigt. Interessierte Unternehmen der PV-Branche aus Berlin und Brandenburg sind eingeladen, sich in die länderübergreifenden Aktivitäten einzubringen.
Seit der konstituierenden Sitzung haben 24 Unternehmen ihre speziellen Wünsche und Themenvorschläge schriftlich mitgeteilt, darunter beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter folgender Unternehmen: AEE AG, BAE Batterien GmbH, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie – Landesverband Berlin Brandenburg, First Solar, Ib vogt GmbH, IFG GmbH, IHP GmbH, Inventux Technologies AG, Jonas & Redmann Photovoltaics Production Solutions, KBE Elektrotechnik GmbH, BTU Cottbus – Energieverteilung und Hochspannungstechnik, Newport Spectra-Physics GmbH, Photovoltaik Institut Berlin AG, Photovoltaik Kompetenzzentrum Berlin PVComB, Service Elektronik, Solarc GmbH, Solardynamic GmbH & Co. KG i.Gr., solarSYNERGY.Berlin, Solon AG, Sulfurcell GmbH, SUNfarming GmbH & Co. Kg, TU-Berlin – Innovationszentrum Energie und Forschungsplanung.
In der TSB-Schriftenreihe “Studien zu Technologie und Innovation in Berlin” ist im REGIOVERLAG Berlin die Untersuchung “Das Technologiefeld Energie in der Region Berlin-Brandenburg” erschienen. Weitere Informationen: www.technologiestiftung-berlin.de/

19.12.2008 | Quelle: TSB Innovationsagentur Berlin GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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