Solar-Council in Phoenix/Arizona mit deutscher Beteiligung

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Mit der Verabschiedung des Gesetzes zu den Steuerkrediten für Solar-Investitionen (Investment Tax Credits, kurz: ITC) am 3. Oktober 2008 wurde die wichtigste Grundlage für einen potenziellen Photovoltaik-Boom in den USA geschaffen. Nach Kalifornien will jetzt auch das sonnenreiche Arizona in die Solarwelt starten. An einem wegbereitenden „Solar-Council“ beteiligte sich auch eine Delegation der B5 Solar by Havelland-Wind GmbH (Wustermark) auf Einladung des Veranstalters, berichtet Havelland-Wind in einer Pressemitteilung. Die amerikanische Stadt Phoenix liegt in einem extrem sonnenreichen Gebiet des US-Bundesstaates Arizona. Seit den 1980iger Jahren wächst die Phoenix unaufhaltsam und ist inzwischen die fünftgrößte Stadt der USA. Wichtige und international erfolgreiche Unternehmen haben hier ihren Firmensitz oder Produktionsstätten. Zu ihnen zählt auch der in Frankfurt/Oder produzierende Dünnschichtmodulexperte First Solar.
Seit Ende der 1990iger Jahre koordiniert das Greater Phoenix Economic Council (GPEC) die wirtschaftliche Entwicklung des Großraums. In dieser Funktion organisierte die GPEC erstmals vom 7. bis 11.November 2008 ein Photovoltaik-Treffen mit internationaler Beteiligung.

Solar-Council in Phoenix
Auch die brandenburgische B5 Solar by Havelland-Wind GmbH erhielt aus dem fernen Phoenix eine Einladung zu dem Treffen. Die etwa 80 Teilnehmer des Solarstrom-Councils waren überwiegend Vertreter und Endscheider der Wirtschaft und der Regierung von Arizona sowie der Bank of America und der wichtigsten Solarstromproduzenten der USA. Nur vier der Council- Teilnehmer kamen aus Europa.

312 Sonnentage jährlich, ideale Bedingungen für Photovoltaik-Anlagen
Die Region um Phoenix zählt mit durchschnittlich 312 Sonnentagen zu den sonnenreichsten Regionen der USA. Daher bestehen ideale Voraussetzungen für die intensive Nutzung der Sonnenenergie. Dieser Möglichkeit will sich die Politik des Bundesstaates Arizonas in nächster Zukunft intensiv widmen und für Investoren attraktive Rahmenbedingungen schaffen. „Das Interesse an deutschem Solarstrom-Know-how war auf dem Treffen sehr groß“, freut sich Fred Kehler, Geschäftsführer der B5 Solar by Havelland-Wind GmbH. „Die Amerikaner machen keinen Hehl daraus, dass sie in Sachen Sonnenenergienutzung von uns noch einiges lernen können. Das wollen sie auch unbedingt und das werden sie auch mit amerikanischen Engagement und Pioniergeist angehen.“

Arizona, ein neuer Player am Solarmarkt?
„Eine äußerst gelungene Veranstaltung zur Popularisierung des Photovoltaikgedankens mit klarer Formulierung ehrgeiziger Ziele für Arizona“, kommentiert Fred Kehler, „man kann sehr gespannt sein wie die ‚Macher‘ in Arizona den geplanten Ausbau der Solarstromgewinnung in ihrem Lande angehen werden.“ Nach seiner Meinung wird auch im fernen Europa sehr bald mehr über die Bemühungen zur Stromgewinnung aus Sonnenenergie in Arizona zu erfahren sein. Spätestens dann werde nach der langen Zeit der Stagnation in Sachen Photovoltaik in den USA die Aufholjagd um die friedliche „solare Weltherrschaft“ beginnen. „Unser Unternehmen wird die zu erwartenden Veränderungen in den USA und dabei besonders die Entwicklung in Arizona sehr genau beobachten“, so Fred Kehler, “ Dank der inzwischen sehr guten Kontakte können wir dann sofort und zielgerichtet reagieren!“

21.12.2008 | Quelle: B5 Solar by Havelland-Wind GmbH; (openPR) | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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