Nippon Oil entwickelt Photovoltaik-System zur ergänzenden Stromproduktion auf Ozean-Schiffen

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Als Teil der industriellen Bemühungen zur Senkung des CO2-Ausstoßes von Schiffen auf den Meeren, haben sich die japanische Schifffahrtsgesellschaft Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK) und das japanische Ölversorgungsunternehmen Nippon Oil laut einer Pressemitteilung darauf geeinigt, ein Energieversorgungssystem zu entwickeln, das mit Solarenergie zum Antrieb von Schiffen beitragen soll. Die Installation eines Photovoltaik-Generators mit einer Leistung von rund 40 Kilowatt (kW) sei eine Weltneuheit, heißt es in der Pressemitteilung. Der Generator soll zur Ergänzung der bereits bestehenden Energieproduktion auf großen Schiffen genutzt werden.
NYK habe sich wegen des starken weltweiten Drucks auf Unternehmen dafür stark gemacht, die globale Erwärmung durch Forschung und Entwicklung von nachhaltig umweltfreundlichen Schiffen zu bekämpfen. Das Engagement des Unternehmens umfasse Technologien zur Nutzung von erneuerbaren Energien im gesamten Transportwesen auf den Meeren. Nippon Oil habe sich bereits für die Unterstützung des Marktes für Solarstrom-Anlagen eingesetzt und die Entwicklung entsprechender Produkte fortgesetzt.

Gemeinsames Öko-Projekt startet mit neuem Autotransportschiff
Um gemeinsam den Klimawandel zu bekämpfen, hätten NYK und Nippon Oil entschieden, ein Ökoprojekt ins Leben zu rufen, heißt es in der Pressemitteilung. Erstes Ergebnis soll ein neues Autotransportschiff sein, dessen Fertigstellung im Dezember 2008 geplant ist. Die Installation von Solarstromanlagen auf Schiffen sei bislang auf den Wohnbereich der Crew beschränkt gewesen, da die Außenbereiche der Schiffe rauen Umwelteinflüssen ausgesetzt seien, die Salzwasserschäden und ständige Vibrationen mit sich bringen könnten. Im Rahmen des Projekts wollen NYK und Nippon Oil ein 40 kW-Photovoltaiksystem testen, das auf dem Autotransportschiff installiert und mit dem an Bord befindlichen 440 Volt-Stromnetz verbunden werden soll.

Unterstützung aus der Autoindustrie
Als Teil seiner Unternehmensstrategie, Umweltbelastungen zu reduzieren, die durch den Herstellungs- und Betriebszyklus von Autos entstehen, hat sich die Toyota Motor Corporation entschieden, die Initiative von NYK und Nippon Oil als Auftraggeber von Frachtschiffen zu unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen will damit die CO2-Emissionen beim Seetransport von Autos senken.

04.01.2009 | Quelle: Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK Line); Nippon Oil Corporation | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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