Photovoltaik-Gebäudeintegration: Italienische Schmuckindustrie setzt auf deutsche Solarmodule

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Über 1.000 Solarmodule der Marke „GeneCIS“ von Würth Solar zieren die Fassaden des neu gebauten World Jewellery Centers in Mailand (Italien). Der moderne Gebäudekomplex ist seit Januar 2009 das Zentrum der italienischen Schmuckindustrie. In die Südfassaden der beiden Türme des World Jewellery Centers in Mailand wurden im letzten Jahr 1.071 Photovoltaik-Module von Würth Solar mit einer Nennleistung von je 75 Watt (Wp) installiert. Die Leistung der Komplettanlage liegt bei rund 80 Kilowatt (kWp). Damit handle es sich um die größte Fassadenintegration mit CIS-Solarmodulen in Italien, betont Würth Solar in einer Pressemitteilung.
Die Module sind auf zwei Fassaden aufgeteilt: 765 Module sind am höheren Turm mit 19 Stockwerken angebracht und reichen bis auf eine Höhe von 80 Metern. 306 Module sind in die Fassade des kleineren Turms mit 9 Stockwerken integriert.

Funktionalität gepaart mit Ästhetik
Die fassadenintegrierte Solarstrom-Anlage ist Teil eines umfassenden Energiekonzepts des World Jewellery Centers. Der erzeugte Strom wird nicht in das Netz eingespeist, sondern direkt für die Gebäudeautomatisierung genutzt. Bei der Wahl der Solarmodule spielte neben der Leistung auch die Ästhetik eine entscheidende Rolle. „GeneCIS Module von Würth Solar bringen nicht nur eine stabile Leistung. Sie bestechen zusätzlich durch ihre elegante, mattschwarze Optik und fügen sich so optimal in das noble Ambiente des World Jewellery Centers ein“, erläutert Bruno Cussigh, Geschäftsführer von Far Systems und Partner von Würth Solar beim Projekt in Mailand. Far Systems ist Teil der italienischen Unternehmensgruppe Tosoni und Spezialist für Gebäudeautomatisierung. Würth Solar arbeitet in Italien bei gebäudeintegrierten Photovoltaik-Anlagen exklusiv mit Far Systems zusammen.

03.02.2009 | Quelle: Würth Solar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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