Gemeinde Estenfeld wird Partner der Solarstrom-Initiative „Ein Dach für die Wissenschaft“

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Die 2008 gegründete Photovoltaik-Initiative „Ein Dach für die Wissenschaft“ nimmt für ihr erstes Projekt das Dach einer Schulturnhalle in der Gemeinde Estenfeld bei Würzburg unter Vertrag: Kommunaler Klimaschutz, universitäre Forschung und Umwelttechnologie gehen eine für alle gewinnbringende Verbindung ein, betont die Initiative in einer Pressemitteilung. Mit seiner Unterschrift hat Bürgermeister Michael Weber die Partnerschaft der Gemeinde Estenfeld mit der im Jahr 2008 gegründeten Initiative besiegelt. Die vom Universitätsbund Würzburg unterstützte Initiative sucht in der Region Main-Franken ungenutzte große Dachflächen von Unternehmen und Kommunen, um auf ihnen Solarstromanlagen zu betreiben.
Das Unternehmen TAUBER-SOLAR aus Tauberbischofsheim, bundesweit Marktführer beim Bau und Betrieb von Dachsolarstromanlagen, finanziert und installiert diese Anlagen. Für die Bereitstellung der Dachflächen erhalten sowohl der Dachbesitzer als auch die Julius-Maximilians-Universität Würzburg jährliche Mieteinnahmen.

Solaranlage für die Gemeinde, Unterstützung für die Wissenschaft
„Wir tragen uns im Gemeinderat schon länger mit dem Gedanken auf der Schulturnhalle eine Solaranlage zu errichten und haben bereits verschiedene Optionen durchgespielt. Es freut mich, dass wir im Rahmen der Initiative ‚Ein Dach für Wissenschaft‘ diesen Plan nun verwirklichen und gleichzeitig auch noch die Wissenschaft unterstützen können“, freut sich Bürgermeister Weber. Nach genauer statischer Prüfung wird TAUBER-SOLAR demnächst auf der Schulturnhalle in der Riemenschneiderstraße in Estenfeld eine Photovoltaikanlage mit etwa 30 Kilowatt Nennleistung errichten und betreiben und dafür in den nächsten 20 Jahren eine jährliche Miete zahlen, die sich die Gemeinde Estenfeld und die Universität Würzburg teilen werden. „Der Dacheigentümer hat keinen Aufwand und geht kein Risiko ein“, betont Dr. Leonhard Haaf, Geschäftsführer von TAUBER-SOLAR. „Wir bringen die Erfahrung aus vielen erfolgreichen Projekten mit und übernehmen alle notwendigen Arbeiten von der Prüfung der Dachstatik, über die Installation, bis hin zur Finanzierung und dem Betrieb dieser Anlage. Und selbstverständlich ist die Anlage auch von uns umfassend gegen Schäden jeder Art beim Bau und Dauerbetrieb versichert.“
Die Initiative „Ein Dach für die Wissenschaft“ unterstützt die Forschungsstelle Umweltenergierecht der Universität Würzburg, die sich mit der Frage beschäftigt, wie angesichts des Klimawandels und der Begrenztheit der Energie-Ressourcen zukünftig eine nachhaltige Energieversorgung gewährleistet werden kann. An dieser Aufgabe arbeitet der Leiter der Forschungsstelle Thorsten Müller zusammen mit derzeit sechs wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Wir freuen uns sehr, dass uns die Gemeinde Estenfeld bei dieser Forschung unterstützt. Die Begrenzung des Klimawandels ist eine Überlebensfrage für die Menschheit, so dass eine langfristig planbare Finanzierung der dazu notwendigen Forschung sehr wichtig ist“, gibt Müller zu bedenken.
Weber, Dr. Haaf und Müller hoffen, dass sich noch weitere Unternehmen und Kommunen der Initiative anschließen, die unter der parteiübergreifenden Schirmherrschaft der ehemaligen Absolventen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Europaabgeordneten Dr. Anja Weißgerber und den beiden Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell und Walter Kolbow steht. Sie sind sich einig, dass die mit der Vertragsunterzeichnung beschlossene Partnerschaft für alle Beteiligten eine gewinnbringende Verbindung ist – vor allem auch für die Umwelt und den Klimaschutz.
Weitere Informationen unter http://www.ein-dach-fuer-die-wissenschaft.de

07.02.2009 | Quelle: Initiative „Ein Dach für die Wissenschaft“; TAUBER-SOLAR | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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