Konzentrator-Photovoltaik in Griechenland: SolFocus und Samaras wollen Projekt von 1,6 MWp auf 10 MWp ausweiten

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Das Unternehmen SolFocus (Mountain View, Kalifornien) berichtete am 9.03.2009, dass es sein in Griechenland geplantes Photovoltaik-Projekt mit Konzentrator-Technologie (CPV) deutlich vergrößern werde. Im November 2008 hatte das Unternehmen angekündigt, dass es mit dem Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Samaras Group (Thessaloniki, Griechenland) einen Solarpark mit einer Nennleistung von 1,6 Megawatt (MWp) plane. Die neue Vereinbarung sehe jedoch vor, dass SolFocus und Samaras sowie das für den Ingenieurbau zuständige Samaras-Tochterunternehmen Concept den Projektumfang auf 10 MWp erweitern, heißt es in einer Pressemitteilung von SolFocus.
In den letzten vier Monaten hätten die Partnerunternehmen bereits mögliche Standorte begutachtet und mit der Planung begonnen. „Die zügige Ausweitung des Projekts wurde durch günstige wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen in Griechenland möglich“, so Mark Crowley, Vorstand und Präsident von SolFocus. „2009 ist tatsächlich der Beginn der Kommerzialisierung der CPV-Technologie – und Griechenland ist an der Spitze dieser Entwicklung. Wir erwarten, dass die CPV in anderen Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung in den kommenden Jahren vergleichbar wachsen wird“.

30 – 50 Prozent höhere Wirkungsgrade mit Konzentrator-Technologie
Die an mehreren Standorten in Griechenland geplanten Solarstromanlagen sollen mit dem „SolFocus 1100S“-System ausgestattet werden und eine Nennleistung von 10 MWp haben. Laut SolFocus weist diese Technologie typischerweise 30 – 50 Prozent höhere Wirkungsgrade auf als herkömmliche Photovoltaik-Module. Deshalb sei damit die höchste Solarstrom-Ausbeute pro Quadratmeter möglich. „Die Samaras Group ist zuversichtlich, diese umfangreiche Projekterweiterung in Zusammenarbeit mit SolFocus umsetzen zu können“, sagte Dimitrios Samaras, Präsident der Samaras Group. „Die Systeme von SolFocus können leicht skaliert werden, sie sind zuverlässig im Feldbetrieb und erstaunlich effizient. Wir freuen uns darauf, damit die Vorteile der CPV-Technologie zu beweisen.“ Allein im ersten Jahr der Solarstromproduktion sollen 15.900 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Der Baubeginn ist nach Angaben der Unternehmen im Sommer 2009 geplant, im Herbst dieses Jahres soll bereits Strom produziert werden.

18.03.2009 | Quelle: SolFocus Inc. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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