Photovoltaik-Hersteller Suntech Power forscht mit australischer Universität an neuer Solarzellen-Generation

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Suntech Power Holdings Co., Ltd., der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen, arbeitet künftig bei der Forschung und Entwicklung einer neuen Generation von Solarzellen mit der Swinburne University of Technology (Australien) zusammen. Ziel dieser Kooperation ist, Solarzellen wesentlich effizienter und kostengünstiger zu machen. Im Vergleich zu derzeit üblichen Solarzellen soll die neue Generation doppelt so hohe Wirkungsgrade haben und nur die Hälfte der Kosten verursachen. Die Universität im australischen Swinburne steuere drei Millionen Dollar zu diesem Projekt bei, berichtet Suntech in einer Pressemitteilung. Die selbe Summe investiere auch Suntech in die Zusammenarbeit.
Für das gemeinsame Projekt haben die beiden Unternehmen zudem Fördergelder beim Bundesstaat Victoria beantragt.

Nanoplasmonik-Solarzellen sollen ungefähr doppelt so effizient sein und weniger Betriebskosten verursachen als herkömmliche Zellen
Federführend in dieser Kooperation werden sowohl Professor Min Gu sein, Direktor des Zentrums für Micro-Photonik der Universität Swinburne, als auch Dr. Shi Zhengrong, Vorstand von Suntech. Dr. Shi, der ebenfalls australischer Staatsbürger ist, hat Suntech im Jahr 2001 gegründet und es bis heute zu einem weltweit führenden Solarunternehmen gemacht. Durch die Kombination wissenschaftlicher Expertise und unternehmerischer Erfahrung ist es laut Professor Gu möglich, die revolutionären Solarzellen innerhalb von fünf Jahren zu entwickeln und zu produzieren. „Wir werden uns bei dem Projekt vor allem auf die Entwicklung von Nanoplasmonik-Solarzellen konzentrieren“, erklärt Professor Gu. Diese neue Technologie ermögliche eine effizientere Aufnahme der Sonneneinstrahlung durch die Nutzung eines breiteren Lichtspektrums. „Die Zellen werden dann ungefähr doppelt so effizient sein und weniger Betriebskosten verursachen als herkömmliche Solarzellen“, betont Professor Gu.
Die beiden Unternehmen wollen in jeder Projektphase eng zusammenarbeiten, auch wenn die Aufgabenbereiche bereits abgesteckt sind: Die Universität in Swinburne wird vor allem die Forschung und Entwicklung leiten, während sich Suntech auf die Umsetzung und Produktion konzentriert. „Durch die enge Zusammenarbeit mit Suntech in der Forschungs- und Entwicklungsphase können wir sicherstellen, dass sich unsere Ergebnisse auch in der Produktion umsetzen lassen. Auf diese Weise werden wir in der Lage sein, die Solarzellen innerhalb von nur fünf Jahren bis zur Produktionsreife zu entwickeln“, ergänzt Professor Gu.
„Diese Partnerschaft verbindet die hohe Qualität der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung in Swinburne mit der Fähigkeit von Suntech, neue Technologien schnell und kosteneffizient für den Markt umzusetzen“, erklärt Dr. Shi. „Nanoplasmonik ist eine Technologie, die das Potenzial hat, den gesamten Solarbereich einen bedeutenden Schritt weiter zu bringen.“ Der Vizekanzler der Universität Swinburne Professor Ian Young sieht in der Partnerschaft nicht nur Vorteile für die Hochschule, sondern hält auch positive Auswirkungen auf die verarbeitende Industrie in Australien für wahrscheinlich. „Die Zusammenarbeit wird große Auswirkungen auf die Forschung und Entwicklung im Solarbereich haben und viele Vorteile für die Industrie in Victoria bringen“, erklärt Professor Young.
Weitere Informationen zur University of Technology unter http://www.swinburne.edu.au

28.04.2009 | Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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