KYOCERA liefert Photovoltaik-Module für den neuen Toyota Prius

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Die Kyocera Corporation hat am 19. Mai 2009 bekanntgegeben, dass sie die PV-Module für das Solar-Lüftungssystem des neuen Toyota Prius liefern wird. Dabei handelt es sich um ein optionales Ausstattungsmerkmal für das neue Hybridmodell, das am 18. Mai in Japan von der Toyota Motor Corporation (nachfolgend „Toyota“ genannt) vorgestellt wurde. Das Photovoltaik-System dient zur Belüftung des Wageninnenraums während das Fahrzeug tagsüber geparkt ist. Das Gebläse wird mit dem Solarstrom betrieben, den Photovoltaik-Solarmodul auf dem Wagendach erzeugt. Dieses Ausstattungsmerkmal ermöglicht daher sogar in der heißen Jahreszeit die automatische Regulierung der Temperatur im Wageninneren.

Solarmodule für ein weltweit führendes und ausgezeichnetes Umweltauto
Für das Produkt hat Kyocera spezielle Qualitätskontrollen eingeführt. Mittels strenger Tests könne Kyocera die Hitzebeständigkeit, die Vibrations- und Stoßfestigkeit sowie weitere Aspekte sicherstellen, die gewährleisten, dass die Qualität den Standardanforderungen für im neuen Prius verwendete Komponenten entspricht, berichtet Kyocera in einer Pressemitteilung. Für die Herstellung dieses Moduls habe Kyocera eigens eine neue Produktionsanlage errichtet, in der darauf spezialisierte Ingenieure eine sorgfältige Fertigung gewährleisten. Der Prius zählt zu den weltweit führenden und ausgezeichneten Umweltautos. Kyocera ist stolz darauf, dass man durch die Lieferung der Solarmodule für den Prius den Besitzern dieses Wagens weltweit eine neue Funktion für den Gebrauch von Solarmodulen bieten kann.

Solarzellen von Kyocera verwenden eine einzigartige Technologie
Das Design der Solarmodule für das Dach des neuen Prius-Modells musste hohe ästhetische Erwartungen erfüllen. Seit 2002 bietet Kyocera weltweit leistungsstarke Solarzellen mit der einzigartigen Technologie des reaktiven Ionen-Ätzens (RIE) an. RIE ist eine Technologie, bei der mittels Plasma und reaktiven Gasen die Oberfläche der Zellen mit mikroskopisch kleinen Rillen versehen wird. Dank dieser winzigen Rillen können die Solarzellen auch das Sonnenlicht aufnehmen, das von der Oberfläche reflektiert wird, wodurch Leistungs- und Umwandlungsfähigkeit gesteigert werden. Gleichzeitig weisen die Module nun eine einheitliche, dunkel-marineblaue Farbgebung auf. Daher entspricht dieses Produkt den Kundenwünschen, nicht nur in Sachen Leistung, sondern auch mit seinem eleganten Äußeren. „Kyocera wird weiterhin Leistungssteigerungen und die vollständige Ausschöpfung des Potenzials der Solarenergie auf allen Ebenen anstreben“, erklärte Mitsuru Imanaka, Präsident der Kyocera Fineceramics GmbH. „Durch eine verbreitete Nutzung unserer verlässlichen, hochwertigen Produkte wollen wir weltweit zum Umweltschutz beitragen.“

Integriertes Photovoltaik-Produktionsverfahren ermöglicht Qualitätsverbesserung, Leistungssteigerung und Kostensenkung
1982 begann Kyocera mit der erfolgreichen Serienproduktion polykristalliner Silizium-Solarzellen mittels Gießverfahren, was sich heute als Standard zur Produktion von Solarsystemen durchgesetzt hat. Seit jeher führt Kyocera sämtliche Produktionsschritte selber im Hause durch, von der Beschaffung der Rohstoffe über das Gießen und Sägen des Siliziums bis zur Produktion der Wafer für die Zellenproduktion und dem Zusammenbau der Solarmodule. Dank des integrierten Produktionsverfahrens ist es Kyocera möglich, bei jedem Schritt des Verfahrens, einschließlich dem Schmelzen und Gießen der Rohstoffe, Verbesserungen vorzunehmen. So wird eine Steigerung der Gesamtqualität durch Qualitätsverbesserungen, Leistungssteigerung und Kostenreduktion möglich. Um seine Produkte den Anforderungen verschiedener Gebiete anzupassen, hat Kyocera weltweit Solarmodul-Montagewerke in den wichtigsten Märkten aufgebaut. Den europäischen Markt beliefert Kyocera von seinem Werk im tschechischen Kadan aus.

20.05.2009 | Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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