SUNOVA testet Dünnschichttechnologie für industrielle Flachdächer

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Die SUNOVA AG (Grasbrunn) hat die von ihr entwickelten modernen Dünnschicht-Solarsysteme auf einem Testfeld installiert. In Ettringen, westlich von München, wird dabei der Einfluss der Ausrichtung sowie der Modul-Technologie unter allen praktischen Rahmenbedingungen erforscht. Für die aufgeständerten wie dachparallel verlegten Photovoltaik-Systeme sind Wechselrichter- und Systemtechnik immer gleich gewählt, um die Aussagefähigkeit der Testdaten vergleichbar zu halten.
Installiert sind Silizium-Tandem-Module von Sunfilm und Sontor, CIGS-Module von Solibro und flexible, dachbahnintegrierte amorphe Module. Zum Vergleich sind Wettbewerbsmodule mit Multikristalliner- und Dünnschichttechnik verbaut. Die Wechselrichter kommen aus dem Hause Danfoss, die Messtechnik von Papendorf.

Analyse des unterschiedlichen Teillast- und Temperaturverhaltens
Jede Modultechnologie ist jeweils sowohl als SUNOVA MCG-System flachdachparallel als auch mit 30° Neigung und Südausrichtung verbaut. Neben den Ertragsdaten wird die Einstrahlung und Modultemperatur für jede Modul-Technologie im 10-Minuten-Rytmus gemessen und abgespeichert. Diese wahrscheinlich einzigartige Testanlage ermöglicht es den Ingenieuren von SUNOVA, die Einflüsse des unterschiedlichen Teillast- und Temperaturverhaltens der Technologie genau zu analysieren und wissenschaftlich auszuwerten. Damit wird das Know-how der SUNOVA System-Ingenieure weiter verbessert.
Gerade jetzt, da industrielle Flachdächer für die Solarnutzung immer mehr Bedeutung erlangen, seien die Erkenntnisse aus der Testanlage für die SUNOVA -Kunden ein weiterer starker Wettbewerbsvorteil, betont das Unternehmen. Insbesondere bei internationalen Großprojekten zeige sich, dass Produktqualität, Projekt- und gerade auch Systemkompetenz von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltige Kundenzufriedenheit sind.

20.05.2009 | Quelle: SUNOVA AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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