SMA America rüstet Solar-Wechselrichter mit Technologie von Echelon aus

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Die Echelon Corporation (San Jose, Kalifornien, USA) teilte am 2. Juni 2009 mit, dass sich SMA America Inc. für ihre Solarstromanlagen für den Einsatz der „LonWorks“-Technologie entschieden hat. SMA America Inc. ist eine Tochter der deutschen SMA Solar Technology AG, dem weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Solar-Wechselrichter. Der „i.LON“-SmartServer von Echelon ist mit Treibern ausgestattet, um mit den Wechselrichtern von SMA kommunizieren zu können. So kann der Zustand der Solarmodule in einer Photovoltaik-Anlage überwacht werden, und gleichzeitig wird die Menge des erzeugten Stroms gemessen. Dadurch werden Wartung, Reporting und Überprüfung erheblich erleichtert, und die Anlage kann jederzeit mit einer optimalen Effizienz betrieben werden, heißt es in der Pressemitteilung.
SMA setzt den i.LON SmartServer bei den Wechselrichtern „Sunny Central 250U“ und „Sunny Tower“ ein.

Managementlösungen für Solarenergie oder anderen regenerative Energiequellen
Die Solar Energy Industries Association (SEIA), der US-amerikanischen Branchenverband für Solarenergie, veröffentlichte unlängst einen Bericht, wonach die US-amerikanische Solarbranche im Jahr 2008 erneut ein Rekordwachstum verzeichnete. Durch die Förderung in den Bundesstaaten Kalifornien und New Jersey sowie durch Steuergutschriften der Regierung seien die Systempreise um ein Drittel oder gar mehr reduziert worden. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit SMA, dem weltweit führenden Entwickler und Anbieter von Solar-Wechselrichter-Technologie, und auch darüber, Teil des schnell wachsenden Solarmarktes zu sein“, so Anders Axelsson, Senior-Vizepräsident für Verkauf und Marketing bei Echelon. „Der i.LON SmartServer ist ideal, um sämtliche Arten von Energiemanagementlösungen zu entwickeln und zu implementieren – auch für Lösungen, die auf Solarenergie oder anderen alternativen Energiequellen basieren.“
„Die Technologie von Echelon bietet ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Flexibilität, und genau das war uns sehr wichtig, damit wir unseren Kunden eine effizientere und vielseitigere Lösung anbieten können“, so Jeffrey Philpott, Marketingdirektor bei SMA America Inc. „Da es sich bei der LonWorks-Plattform um eine offene Technologie handelt, lässt sie sich in die meisten Subsysteme unserer Kunden problemlos integrieren. Dadurch sind die Daten viel leichter zugänglich und die Gesamtsystemkosten können reduziert werden.“

Daten zur Fernüberwachung und Verwaltung
Der i.LON SmartServer ruft die Daten der Wechselrichter automatisch ab. Diese können dann über gängige webbasierte und lokale Kontrollprotokolle abgefragt werden. So können die Daten von bereits vorhandenen Energiemanagementsystemen (EMS) und Gebäudemanagementsystemen (BMS) verwendet werden. Diese Daten kann man entweder direkt auf ein Kundenportal senden oder lokal auf einem i.LON SmartServer speichern, was im Falle eines Netzausfalls eine höhere Datensicherheit garantiert. Die Daten zur Stromerzeugung können zur Überprüfung und Kontrolle sowie für Förderprogramme herangezogen werden. Der i.LON Smart Server kommuniziert laut Anbieter jedoch nicht nur mit dem Wechselrichter, sondern bietet auch ein Standard-Gateway zum Verwalten der Stromüberwachung und des Strombedarfs. Die Leistung der Solarzellen kann aus der Ferne überwacht werden, um so die Effizienz zu optimieren und die Instandhaltungskosten zu reduzieren, indem ggf. automatisch Wartungsarbeiten festgesetzt werden. Der i.LON SmartServer von Echelon wird nach Angaben des Unternehmens weltweit in zahlreichen Anwendungen zur Energieüberwachung eingesetzt: im Einzelhandel und in Bürogebäuden, in automatisierten Lastmanagement-Programmen sowie in ferngesteuerten Straßenbeleuchtungssystemen.

09.06.2009 | Quelle: Echelon Corporation | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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