Neues Simulationsprogramm optimiert Struktur und Anordnung der metallischen Kontaktfinger bei Konzentrator-Solarzellen

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Entscheidend für den Erfolg der Stromerzeugung aus Sonnenlicht ist der Wirkungsgrad der Solarzellen. Als besonders vorteilhaft erweisen sich dabei Systeme, in denen das Licht durch Linsen 400-fach auf die Solarzellen gebündelt wird. Bei dieser Konzentrator-Technologie kann teures Halbleitermaterial durch kostengünstigere Linsensysteme ersetzt und der Wirkungsgrad verbessert werden. Der Physiker Marc Steiner vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg zeigte in seiner Diplomarbeit eine Möglichkeit auf, die Effizienz solcher Konzentrator-Solarzellen noch weiter zu steigern.
Die Kontaktierung der Halbleiterschichten hat dabei entscheidenden Einfluss, und Marc Steiners neues Simulationsprogramm optimiert Struktur und Anordnung der metallischen Kontaktfinger. Aus diesen Berechnungen ergaben sich bisher weltweit unerreichte Wirkungsgrade für Konzentratorsolarzellen, berichtet das ISE in einer Pressemitteilung.

Hugo-Geiger-Preis für Arbeit zu Wirkungsgradsteigerung von Solarzellen
Für seine Diplomarbeit “Minimierung von seriellen Widerstandsverlusten in III-V Solarzellen mit Hilfe einer SPICE-Netzwerksimulation” wurde Marc Steiner anlässlich der Jahrestagung der Fraunhofer-Gesellschaft am 23. Juni 2009 in München mit dem 2. Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet.
Weitere Informationen zum Hugo-Geiger-Preis “Technik für den Menschen” unter http://www.fraunhofer.de/Images/MD-Sonderausgabe_tcm7-12370.pdf

26.06.2009 | Quelle: Fraunhofer ISE | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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