Photovoltaik: Auria Solar nimmt 60 MW-Dünnschicht-Produktionslinie mit Micromorph-Technologie von Oerlikon Solar in Betrieb

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Auria Solar (Sinshih Township Tainan, Taiwan) berichtete am 24. Juni 2009, das Unternehmen sei als erster Hersteller dazu in der Lage, hoch effiziente mikromorphe Dünnschicht-Siliziumsolarzellen mit Equipment von Oerlikon Solar im großen Umfang zu produzieren. Laut Pressemitteilung haben die Technologie zur Prozessintegration und der von Oerlikon Solar angebotene Kundendienst vor Ort dazu beigetragen, dass Auria Solar in Rekordzeit zur Massenproduktion übergehen und die IEC-Zertifizierung (International Electrotechnical Commission) erhalten konnte. Oerlikon Solar und Auria Solar konnten die 60 Megawatt-Produktionsstätte in Tainan in weniger als 8 Monaten fertig stellen, heißt es in der Pressemitteilung.
“Wir haben uns wegen der bewährten Technologie, der überragenden Modulleistung, dem umfassenden Kundendienst und der einzigartigen Fähigkeit, Produkte zur Marktreife zu führen, für Oerlikon Solar als Zulieferer entschieden”, sagte Dr. Chi-Yao Tsai, Vorstand von Auria Solar. “Mit unseren eigenen Innovationen und neuesten Technologien kann Auria Solar bereits Module mit 120 Watt stabiler Leistung und 9 Prozent Wirkungsgrad herstellen. Das kostengünstige Produktionsverfahren, das Oerlikon Solar mit seiner umfassenden Lösung ermöglicht, wird uns dabei helfen, schneller Netzparität zu erreichen”, fügte Tsai hinzu.

Dünnschicht-Solarzellenproduktion erreicht schnelle IEC-Zertifizierung
Das so genannte Tandem-Junction Micromorph-Verfahren von Oerlikon Solar soll es Auria Solar ermöglichen, jährlich hoch effiziente, kostengünstige Dünnschicht-Silizium-Solarzellen mit einer Nennleistung von 60 Megawatt (MW) zu produzieren. “Wir gratulieren Auria Solar dazu, als erster Hersteller unsere vollständige Mikromorph-Technologie umzusetzen. Auria Solar hat es schnell geschafft, zertifizierte, hoch effiziente Photovoltaik-Module mit unserer bewährten, umfassenden Lösung herzustellen”, so Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar. Das Unternehmen berichtet, dass die IEC “Master”-Zertifizierung des TÜV Rheinland seinen Kunden ermögliche, den eigenen IEC-Zertifizierungsprozess zu beschleunigen und auf diese Weise Solarmodule mit hohem Wirkungsgrad statt in sechs Monaten bereits in weniger als 6 Wochen auf den Markt zu bringen. Die TÜV IEC “Master”-Zertifizierung sei weltweit gültig. Das Mikromorph-Verfahren steigert laut Oerlikon den Wirkungsgrad von Solarzellen deutlich, indem eine zweite mikrokristalline Absorberschicht zu der amorphen Silizium-Schicht (a-Si) hinzugefügt wird. Laut Pressemitteilung wandelt diese Schicht das rote Spektrum des Sonnenlichts sowie das dem infraroten Spektrum nahe Sonnenlicht in Solarstrom um, womit die Leistung um bis zu 50 Prozent gesteigert werden kann. Die Mikromorph-Technologie soll es Modulherstellern ermöglichen, Dünnschicht-Siliziumsolarmodule zu wettbewerbsfähigen Preisen zu produzieren. “Mit der IEC-Zertifizierung des TÜV Rheinland können wir technisch und betriebswirtschaftlich auf dem weltweiten Photovoltaikmarkt konkurrieren”, betont Dr. Tsai.

29.06.2009 | Quelle: OerlikonSolar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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